Apple-Universum

Apple entwickelt Plattform für vernetztes Zuhause

27. Mai 2014
Das vernetzte Zuhause gilt als einer der nächsten großen Wachstumsmärkte in der Tech-Industrie. Nach Google und Samsung will nach Informationen der "Financial Times" auch Apple in dieses Geschäft einsteigen, um seine Geräte attraktiver zu machen.

Apple will einem Zeitungsbericht zufolge seine iPhones und iPads in eine Fernbedienung für den vernetzten Haushalt verwandeln. Es gehe darum, Beleuchtung, Hausgeräte und Sicherheitsanlagen zu steuern, berichtete die "Financial Times" am späten Montag. Die Plattform solle bei Apples Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt werden, die am kommenden Montag beginnt, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Dabei wolle AppleApple besonders einen strikten DatenschutzDatenschutz in den Vordergrund stellen, da das Unternehmen sein Geld im Gegensatz zu Konkurrenten wie GoogleGoogle nicht mit Nutzerdaten verdiene. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Datenschutz auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de

Der große Rivale Google hatte bereits eine ähnliche Initiative für sein Betriebssystem AndroidAndroid gestartet, die allerdings bisher nur wenige vernetzte Hausgeräte zu Tage brachte. Zugleich kaufte Google für 3,2 Milliarden Dollar den Hersteller elektronischer Thermostate und Rauchmelder Nest. Die südkoreanischen Technikriesen Samsung und LG treiben die Entwicklung eigener Plattformen für das vernetzte Zuhause voran. MicrosoftMicrosoft will über eine Partnerschaft mit dem Spezialisten Insteon in das Geschäft kommen. Insgesamt sind derzeit viele mit einer nicht kompatible Lösungen kleinerer Anbieter für einzelne Funktionen und Geräte im Markt. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Apples System könnte zum Beispiel automatisch das Licht einschalten, wenn ein Bewohner mit seinem iPhoneiPhone nach Hause kommt, schrieb die "FT". Der Konzern habe bereits mit einer Reihe von Herstellern von Geräten für das "Smart Home" gesprochen. Alles zu iPhone auf CIO.de

In den Apple Stores werden bereits zum Beispiel die programmierbaren "Hue"-Lampen von Philips verkauft sowie andere Elektronik für Zuhause, die sich mit Apps per Funk steuern lässt. In den USA gehören die vernetzten Nest-Thermostate dazu, die inzwischen zu Google gehören - sowie das Kamera-Überwachungssystem Dropcam, an dem der Internet-Konzern laut einem Bericht des Branchendienstes "The Information" ebenfalls interessiert sein soll.

Apple versucht schon seit einiger Zeit, das Universum um seine Geräte herum auszubauen. So gibt es die AirPlay-Technologie, mit der Musik und Video übertragen werden können und seit kurzem auch die Plattform CarPlay für Kommunikation und Unterhaltung im Auto. (dpa/rs)

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