Mac-Virtualisierung

Apple lässt kein Windows 7 mehr in sein Boot Camp

23. März 2015
Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Auf neuesten Mac-Rechnern kann man in der Dual-Boot-Umgebung "Boot Camp" nur noch Windows 8 oder neuer installieren.

Das berichtet der britische Branchendienst "The Register" unter Berufung auf ein Support-Dokument von Apple, das zwar schon vom 10. März datiert, aber bislang weitgehend unbeachtet blieb. Für das 13-Zoll-MacBook-Pro mit "Retina"-Display und die neuen MacBook-Air-Modelle von Anfang 2015 gibt es demnach keine Treiber mehr für Windows 7 in Boot Camp (bei genauerem Hinsehen war allerdings schon der Mac Pro von Ende 2013 entsprechend beschränkt).

Apple Boot Camp Assistent (BCA) hat auf neuen Macs nur noch Treiber für Windows ab Version 8.
Apple Boot Camp Assistent (BCA) hat auf neuen Macs nur noch Treiber für Windows ab Version 8.
Foto: Apple

Nun ja, Windows 7 ist inzwischen sechs Jahre alt, der Mainstream-Support dafür im Januar dieses Jahres ausgelaufen und offiziell kaufen kann man das System auch nicht mehr. Wer Windows 7 aber beruflich auf seinem brandneuen Apple-Rechner benötigt, der kann es auch weiterhin über eine Virtualisierungs-Software wie Parallels Desktop, VMware Fusion oder VirtualBox von Oracle als Virtuelle Maschine installieren. Das funktioniert längst praktisch ohne Performance-Einbußen, ermöglicht eine Integration mit dem Host-Betriebssystem OS X und funktioniert ohne den bei Boot Camp zwingenden Neustart für den Systemwechsel.

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