Notebook-Test

Apple MacBook Air 13 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Apple stattet das Macbook Air 13 mit einer Sandy-Bridge-CPU aus. Zusammen mit der SSD-Festplatte bringt die das Macbook auf Touren. Doch Schnelligkeit ist nicht alles.

Das Macbook Air 13 ist extrem flach (zwischen 9 und 17 Millimeter) und sehr leicht (1340 Gramm). Am aufregenden Design und dem stabilen Aluminium-Gehäuse hat AppleApple nichts geändert: Die Revolution findet unter der flachen Haube statt. Im neuen Macbook Air sitzt der Core i5-2557M (1,7 GHz) aus Intels Sandy-Bridge-Familie. Der Doppelkerner in 32-Nanometer-Architektur taktet zwar nicht so hoch wie die Core-i5-Kollegen, die in größeren Notebooks sitzen. Aber er arbeitet sparsamer und lässt sich deswegen auch in flache Notebooks wie das Macbook Air 13 einbauen. Für 150 Euro Aufpreis bekommen Sie das Macbook Air 13 auch mit dem Doppelkerner Core i7-2677M (1,8 GHz). Alles zu Apple auf CIO.de

Das Apple Macbook Air 13.
Das Apple Macbook Air 13.
Foto: Apple

Übrigens: Um bei Rechenleistung und Akkulaufzeit vergleichbare Testergebnisse zu erhalten, haben wir mittels Boot Camp Windows 7 Home Premium 64 Bit auf dem Macbook Air 13 installiert. Bei den Kollegen von der Macwelt lesen Sie, wie das Apple-Notebook unter MacOS abschneidet.

Apple Macbook Air 13: Super-schnell dank SSD

In CPU-lastigen Tests wie dem Cinebench ist das Macbook Air 13 rund 20 Prozent langsamer als beispielsweise das Lenovo Thinkpad X1, in dem ein vollwertiger Core i5 steckt. Und auch bei sehr rechenintensiver Arbeit – etwa dem Bearbeiten und Umrechnen von HD-Filmen – hat das Macbook Air 13 einen kleinen Rückstand. Doch ansonsten legt der Apple-Laptop dank der eingebauten SSD ein immenses Tempo hin: Das fängt bei der Startzeit von nur 20 Sekunden fürs Betriebssystem an und setzt sich bei allen Programmen fort, bei denen das Festplattentempo wichtig ist – zum Beispiel Büro-Software. Aktuelle Spiele darf man dem Macbook Air 13 nicht zumuten. Aber für ältere Klassiker ist die Grafik des Intel-Prozessors kräftig genug – wenn auch nicht unbedingt in der maximalen Auflösung.

GESCHWINDIGKEIT

Apple MacBook Air 13

Startzeit

20 Sekunden

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

227 Punkte

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

217 Punkte

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

1717 Punkte

Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten)

kein Laufwerk eingebaut

Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten)

kein Laufwerk eingebaut

USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate

29,0 / 20,4 MB/s