iOS 8 mit Business-Apps von IBM

Apple und IBM schließen historischen Pakt

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Apple und IBM haben eine weitreichende Allianz rund um mobile Technologien beschlossen. Gemeinsam wollen die Partner einfach benutzbare Apps unter anderem für IBMs Big-Data- und Analytics-Services entwickeln und iPhones und iPads an Business-Kunden verkaufen.

Wenn die Pläne von Apple-Chef Tim Cook und IBM-CEO Virginia Rometty aufgehen, dann könnte die iOS-Plattform gegenüber Googles AndroidAndroid vor allem im Business kräftig Boden gut machen. Die beiden IT-Giganten wollen mehr als 100 Apps und Services explizit für die iOS-Welt entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei zunächst die Branchen HandelHandel, Gesundheitswesen, BankenBanken, Reisen, TransportTransport, Telekommunikation und VersicherungenVersicherungen. Die ersten aus der Partnerschaft mit IBMIBM entstandenen Apps sollen im Herbst herauskommen - zusammen mit iOS 8, das AppleApple dann herausbringen wil. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken Top-Firmen der Branche Handel Top-Firmen der Branche Transport Top-Firmen der Branche Versicherungen

IBM-CEO Virginia Rometty (links im Bild) mit Apple-Chef Tim Cook
IBM-CEO Virginia Rometty (links im Bild) mit Apple-Chef Tim Cook
Foto: Courtesy of Apple/Paul Sakuma

Interessant ist nicht nur die Entwicklungspartnerschaft, sondern auch die gegenseitige Unterstützung in der Vermarktung. So wird IBM seine Cloud-Services für Device-Management, Analytics, Sicherheit und mobile Integration für iOS optimieren. Beide Unternehmen sollen künftig iOS-Geräte aktivieren können, wobei IBM "paketierte Angebote" für die Aktivierung großer Mengen mobiler Endgeräte einschließlich Auslieferung und Management plant.

Apple hat angekündigt, im Rahmen von AppleCare neue Garantie-Services für Enterprise-Kunden anzubieten, die Rund-um-die-Uhr Betreuung und Vor-Ort-Support beinhaltet. Business-Kunden, die ihre iOS-Devices lieber leasen als kaufen möchten, sollen ebenfalls entsprechende Angebote erhalten.

"Dies ist ein radikaler Schritt für Unternehmen und etwas, das nur Apple und IBM liefern können", kommentierte Apple-Chef Cook. iOS-Anwender erhielten IBMs bewährte Big-Data-Analytics nun via "Fingertipp" auf mobile Apple-Devices. In der Tat erwarten Analysten, dass sich Apple damit den breiten Zugang zu Unternehmenskunden verschaffen könnte. Etwa drei Viertel der 100 größten Unternehmen weltweit nutzen Enterprise-Software von IBM.

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