2FA

Apple verbessert Sicherheit bei iMessage und FaceTime

13. Februar 2015
Apple sichert seine SMS-Alternative iMessage und den Video-Chat FaceTime künftig mit einem zweistufigen Login ab.

Bisher hatte AppleApple das Zwei-Stufen-Verfahren für die Verwaltung der Nutzerkonten, die Anmeldung beim Online-Speicherdienst iCloud sowie erste Käufe auf neuen Geräten angeboten. Ein Nutzer, der sich für das Verfahren entscheidet, muss bei der Anmeldung meist zusätzlich einen frisch zugeschickten vierstelligen Code eintippen. Die zusätzliche Hürde soll die Sicherheit über das Passwort-System hinaus verbessern. Alles zu Apple auf CIO.de

iMessage-Nachrichten erkennt man an den blauen Sprechblasen.
iMessage-Nachrichten erkennt man an den blauen Sprechblasen.
Foto: Apple

Die Sicherheitsvorkehrungen des Konzerns waren in die Kritik geraten, nachdem im vergangenen Jahr Dutzende Nacktfotos von Prominenten im Netz gelandet waren. Die Bilder kamen zumindest teilweise aus dem iCloud-Speicher. Nach bisherigen Informationen hatten die Diebe sich Zugang zu den Profilen über die Sicherheitsabfragen verschafft, die bei vergessenen Passwörtern helfen sollen. Antworten auf viele der typischen Fragen wie etwa nach dem Namen des ersten Haustiers sind im Fall von Prominenten leicht im Internet zu finden. Bei der Zwei-Stufen-Verifizierung entfällt das Sicherheitsfragen-System.

Auch andere Anbieter wie Google setzten verstärkt auf das Zwei-Stufen-Prinzip ("Zwei-Faktor-Authentifizierung", kurz 2FA).

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