2012 bringt Wendepunkt bei Tablets

Apple vorn, RIM am Ende

08. Februar 2012
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Der zweite erfolgskritische Faktor bei Apple - besonders in dem an Bedeutung stetig zunehmenden Consumer-Markt - sei das weit entwickelte Ökosystem von Content und Apps, das Apple quasi erfunden und eingeführt hat. Die iTunes/App Store-Plattform des Marktführers, die Apple mittlerweile nicht nur für iPad und iPhone, sondern auch für seine Computer bietet, biete einen sehr einfachen Zugang zu modernen Anwendungen aller Art, schreibt Alex Bakker.

Zahl der Business-Apps für iPads steigt

Entgegen den ersten Prognosen, dass sich das iPad vor allem zum Konsum von Medieninhalten eigne, habe die Plattform kreative Programmierer aus der ganzen Welt ermutigt, Anwendungen sowohl fürs Business als auch für private Nutzer zu entwickeln.

Mittlerweile haben auch andere dieses Modell für sich entdeckt. Amazon und Barnes&Noble könnten mit ihren E-Readern auf immerhin zwei Fronten durchaus mit Apple konkurrieren, schreibt der Analyst von Saugatuck: beim Preis und bei den Inhalten.

Die Kritik des Saugatuck-Analysten an AndroidAndroid schlägt sich auch in den Absatzerwartungen nieder: Alle von Saugatuck vernommenen Zeichen deuteten darauf hin, dass Android-Tablets in den Unternehmen weiter deutlich hinter Apple liegen würden. Zwar gebe es relativ viele Anbieter solcher Android-Tablets. Allerdings seien viele davon angesichts der niedrigen Einzelstückzahlen in den Unternehmen längst wieder vom Markt verschwunden. Alles zu Android auf CIO.de

HP, RIM, Dell - keine Konkurrenz für Apple

HP, RIM, Dell: Alle wären in der Lage gewesen, Apple bei den TabletsTablets die Stirn zu bieten, meint Saugatuck-Analyst Bakker. Aber alle hätten stattdessen enttäuschende Zahlen eingefahren. Der Grund: Weder bei der Usability noch bei der Software oder bei den Inhalten konnten die Mitbewerber irgendwelche Unterschiede geltend machen. Mehr als ein "Me-too"-Produkt sei dabei nicht drin gewesen. Das Ergebnis: Niemand dieser drei Anbieter konnte genug Entwickler und Content Provider für ihre Geräte gewinnen, um Apple gefährden zu können. Alles zu Tablets auf CIO.de