US-Telekomkonzern

AT&T zieht weitere Handykunden an

23. Juli 2014
Mit günstigeren Tarifen hat der US-Telekomkonzern AT&T weitere Handykunden angelockt. Im zweiten Quartal gewann der Rivale von T-Mobile US netto mehr als eine Million Vertragskunden hinzu. Das sei der höchste Zuwachs seit fünf Jahren, erklärte AT&T.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass die günstigeren Preise am Gewinn nagen. AT&T verdiente im Quartal unterm Strich 3,5 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro) nach 3,8 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg noch leicht um 2 Prozent auf 32,6 Milliarden Dollar.

Mit den Ergebnissen enttäuschte AT&T die Anleger. Nachbörslich fiel die Aktie um annähernd 2 Prozent. Auslöser des Preiskampfs waren neue, einfachere Tarife der Telekom-Tochter T-Mobile US, die damit aggressiv um Kunden in den Vereinigten Staaten wirbt. T-Mobile US gilt als Übernahmeziel des japanischen Kommunikationskonzerns Softbank, der bereits den US-Mobilfunker Sprint kontrolliert. (dpa/rs)

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