Public IT


Mit SAP, Microsoft & Co.

Atos harmonisiert Bundeswehr-Systeme

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public ICT, Telekommunikation und Social Media.
Die Bundeswehr hat Atos mit dem ersten Teilprojekt zur Harmonisierung und Migration der Führungsinformationssysteme beauftragt. Beteiligt sind weitere Partner.
Im Beisein von Hubert Geml (Atos) und Werner Breitbach (BAAINBw) unterzeichnen Bernd Lautemann (BAAINBw) und Jörn Becker (Atos) den Vertrag (v.l.)
Im Beisein von Hubert Geml (Atos) und Werner Breitbach (BAAINBw) unterzeichnen Bernd Lautemann (BAAINBw) und Jörn Becker (Atos) den Vertrag (v.l.)
Foto: Atos

Der internationale IT-Dienstleister Atos übernimmt den ersten Teil des Projektes zur Harmonisierung und Migration der Führungsinformationssysteme (HaFIS) der Bundeswehr. Das teilte das Unternehmen in einer Presseerklärung mit. Die Führungsinformationssysteme dienen der Bundeswehr dazu, nationale und multinationale Einsätze vorzubereiten, zu führen und auszuwerten.

HaFIS zielt unter anderem darauf ab, einzelne Teilsysteme besser zu integrieren und damit operative und taktische Informationen für alle Führungsebenen durchgängig und schneller verfügbar zu machen. Das Projekt läuft diesen Monat an.

IT-Strategie des Verteidigungsministeriums umsetzen

Atos hat im ersten Projektschritt den Auftrag, HaFIS zu spezifizieren und zu entwickeln. Basis für das neue System sollen Lösungen sein, die sich bereits in konkreten Einsätzen bewährt haben. Weitere Teilnehmer in dem Projekt sind Logica, MicrosoftMicrosoft, Infodas, Frequentis, Geosecure, Systematic und SAPSAP. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

"Das Projekt HaFIS ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der IT-Strategie des Bundesministeriums der Verteidigung", sagte Generalmajor Klaus Veit, Vizepräsident des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Ziel sei es, den Informationsaustausch und die Unterstützung der Führungsprozesse auf allen Ebenen für multinationale und Teilstreitkraft-übergreifende Einsätze signifikant zu verbessern. Dies gelte sowohl während der Einsätze als auch bei deren Vor- und Nachbereitung, erklärte Veit weiter.