ITK-Arbeitsmarkt

Auch Smart Grid Systeme wollen abgesichert sein

22. November 2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Intelligente Energieverteilungssysteme sind genauso anfällig für Cyber-Attacken wie andere IT-Systeme. Der Markt hat im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Smart Grid Systemen bereits entsprechend reagiert: Die Ausgaben für Security für Smart Grid wachsen exponentiell an.

Sicherheit ist auch im Zusammenhang mit Smart Grid Technologien ein vielbeachtetes Thema, das dem IT-Marktsegment hohe Wachstumszahlen beschert. So wurden im Jahr 2010 weltweit rund 437 Millionen Euro in Smart Grid Sicherheitstechnologien investiert. Bis zum Jahr 2016 sollen die Ausgaben in diesem Bereich die Grenze von 1,5 Milliarden Euro überschreiten. Das prognostiziert das US-amerikanische Marktforschungshaus ABI Research in einem aktuellen Analysepapier.

Vor allem Übertragungssysteme sollen sicherer werden

Foto: Georg Wagner - Fotolia.com

Unter Smart Grid SecuritySecurity fallen aus Sicht von ABI Research Identity Management- und Zugangskontroll-Systeme ebenso wie Systeme zur Abwehr von Bedrohungen und Diebstahl, Sicherheitssysteme für industrielle Steuerungen und für Smart Grid Mobilfunksysteme, für die physikalische Sicherheit, und weitere Sicherheitssysteme. Alles zu Security auf CIO.de

Der größte Anteil der Sicherheitsinvestitionen entfiel dabei im Jahr 2011 mit 54 Prozent der Ausgaben auf die Aufrüstung von Übertragungssystemen. Das Segment soll laut ABI Research auch innerhalb der nächsten fünf Jahre den Löwenanteil im Bereich von Smart Grid Security ausmachen. Weiterhin sollen automatische Umspann- und Verteilungssysteme bei den Investitionen in diesem Segment in den nächsten Jahre eine zentrale Rolle spielen