Das neue Regelwerk kurz vorgestellt

Ausblick auf ITIL V3

21. Mai 2007
Von Thomas Zeller
Am 30. Mai wird die dritte Version von ITIL (IT Infrastructure Library) veröffentlicht. Dahinter verbirgt sich ein Regelwerk für das IT-Service-Management (ITSM). CIO.de gibt bereits jetzt einen Überblick zur Struktur der fünf neuen Hauptbücher des Ansatzes, die sich an Service-Lifecyle-Phasen orientieren.
ITIL 3-Co-Autor Stuart Rance: "ITIL ist nur Best Practice und kein Standard."
ITIL 3-Co-Autor Stuart Rance: "ITIL ist nur Best Practice und kein Standard."

Am Anfang der Überarbeitung stand natürlich auch dieses Mal die Frage nach dem Warum. Die Gründe für den so genannten "ITILITIL Refresh" sieht Stuart Rance, Co-Autor von ITIL 3 und Leiter des weltweiten Service Managements bei HPHP, in folgenden Punkten: Alles zu HP auf CIO.de Alles zu ITIL auf CIO.de

1. Seit der letzten Überarbeitung aus dem Jahr 2000 hat sich die IndustrieIndustrie sehr stark weiterentwickelt. Top-Firmen der Branche Industrie

2. In ITIL 2 wird das Thema Return on Investment bei Service-Projekten nicht besprochen.

3. Dem Dienstleister-Management und OutsourcingOutsourcing konnte bisher nicht genügend Raum gegeben werden. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

4. Ein integriertes Prozess-Modell fehlte bislang.

Die Version 3 (V3) von ITIL wird nur als Aktualisierung bezeichnet, weil sie eine Weiterentwicklung der Vorgängerversion darstellt. Zirka 60 Prozent der aktuellen ITIL-Richtlinien werden nicht verändert, und es soll eine reibungslose Integration mit bestehenden ITSM-Lösungen möglich sein.