Luftverschmutzung

Auto-Topmanager plädiert für Fahrverbote und Citymaut

03. Februar 2016
Angesichts der starken Luftverschmutzung in vielen deutschen Städten spricht sich Nissan vorsichtig für Fahrverbote aus.
Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren droht die rote Ampel, geht es nach Nissan-Manager Hausch.
Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren droht die rote Ampel, geht es nach Nissan-Manager Hausch.
Foto: Alex Veresovich - shutterstock.com

"Eine Möglichkeit ist, dass nur noch komplett emissionsfreie Fahrzeuge in eine Innenstadt fahren dürfen", sagte Nissan-Deutschland-Chef Thomas Hausch gegenüber manager-magazin.de.

"Eine andere Variante wäre eine Gebühr für Autos mit Verbrennungsmotor", sagte Thomas Hausch. Damit bricht der ehemalige Daimler-Manager ein Tabu in der deutschen Autobranche. "Wie kann etwas ein rotes Tuch für unsere Industrie sein, wenn es um die Gesundheit unserer Kinder geht?", sagte Hausch.

Er verwies auf die hohe Feinstaubbelastung in Städten wie Stuttgart und jährlich Zehntausende Tote durch Luftverschmutzung in Europa. Priorität hat für Hausch allerdings eine Kaufprämie für Elektroautos, über die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern mit der Industrie geredet hat. (rs)

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