Chinas Suchgigant

Baidu bleibt trotz Gewinnsprungs hinter Erwartungen

12. Februar 2015
Trotz eines Gewinnsprungs hat der chinesische Suchgigant Baidu im vergangenen Jahr weniger verdient als erwartet.

Im vierten Quartal 2014 stieg der Gewinn des Unternehmens im Jahresvergleich um rund 16 Prozent auf 3,23 Milliarden Yuan (46 Millionen Euro), wie die Firma am Donnerstag in Peking mitteilte. Analyten hatten jedoch einen Gewinn vom 3,52 Milliarden Yuan erwartet. Im gesamten Jahr 2014 verzeichnete Baidu einen Gewinn von 13,19 Milliarden Yuan. Das war rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Baidu-Zentrale in Peking
Baidu-Zentrale in Peking
Foto: Locus-T

Baidu hatte während der vergangenen Monate seine Strategie auf das Anwerben von Smartphone- und Tabletnutzern konzentriert. "Im Dezember haben wir zum ersten Mal mehr mit der Suche auf mobilen Endgeräten verdient, als mit der Suche auf PCs", sagte Firmengründer Robin Li. Internetnutzer in China gehen immer häufiger mit SmartphonesSmartphones und Tablet statt mit PCs ins Internet. Im Dezember stieg die Zahl der mobilen Internetnutzer auf 557 Millionen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Das Milliardenreich China ist die größte Internetnation der Welt. Neben Baidu dominieren die chinesischen Firmen Tencent und Alibaba das Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen für die mehr als 600 Millionen Onlinenutzer. (dpa/tc)

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