Finance IT


Gartner sieht bis 2010 ein Potenzial von zehn Prozent Marktanteil

Banken dürfen "Social Banking"-Trend nicht verschlafen

15. Februar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Analysten von Gartner warnen Banken davor, den Trend zum Social-Banking zu verpassen. Geldinstitute sollten sich zeitig in die Web-Communities einschalten.
Bei Zopa leihen Privatleute unter Umgehung der Banken Geld an Privatleute - mit wachsendem Erfolg
Bei Zopa leihen Privatleute unter Umgehung der Banken Geld an Privatleute - mit wachsendem Erfolg

Privatleute leihen sich via Web gegenseitig Geld - Plattformen wie Zopa oder Prosper machen es möglich. Als "Ebay des Geldes" wird diese Form der Kreditvermittlung auch bezeichnet. Und sie ist im Aufwind: Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass dieses Modell im Jahr 2010 weltweit zehn Prozent des Marktes erobert haben wird.

Wollen BankenBanken sich das Geschäft mit Privatkunden nicht durch die Lappen gehen lassen, müssen sie reagieren, so Gartner. Ins gleiche Horn hat vor wenigen Monaten auch DB Research gestoßen. Das klang Ende 2006 noch anders: Obwohl sich damals bereits 90.000 Menschen bei Zopa registriert hatten – nur anderthalb Jahre nach Gründung der Plattform – behauptete ein Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Banken, ihn interessierten solche Produkte nicht. Top-Firmen der Branche Banken

Wer in Sachen Financial Social Networks (FSN) am Ball bleiben will, dem gibt Gartner folgende Tipps:

  • Möglichkeiten für Kooperationen mit den Netzwerken finden. Die können zum Beispiel im Anbieten von Transaction Processing oder Risiko-Management bestehen - dort haben die FSNs Defizite.