Simulation

Banken in der Londoner City üben für Online-Angriff

12. November 2013
Tausende Mitarbeiter von Banken und Finanzfirmen in der Londoner City haben am Dienstag bei einer großangelegten Simulation für den Umgang mit einem Online-Angriff geübt.

Details zu der Übung wurden streng geheim gehalten, MedienMedien berichteten jedoch, es solle vor allem um Attacken auf die Computersysteme von Investment-Banken und deren Risikomanagement gehen. Top-Firmen der Branche Medien

Experten der Bank of England hatten erst kürzlich davor gewarnt, dass viele IT-Systeme im Land veraltet und deshalb besonders gefährdet seien und die Institute zu mehr Sicherheitsvorkehrungen aufgerufen. "Wir wollen sicherstellen, dass alle Schutzvorkehrungen fest verankert sind", sagte ein Sprecher der britischen Finanzaufsicht FSA. Unter anderem gehe es um die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Instituten, den Behörden und dem Finanzministerium. Übungen wie diese würden alle 12 bis 18 Monate durchgeführt.

Medien wie die "Financial Times" berichteten, es handele sich um eine der größten Simulationen für den Ernstfall ihrer Art weltweit, der Name für sie soll "Waking Shark II" ("Erwachender Hai II") sein. Bereits 2011 gab es eine ähnliche Übung. (dpa/rs)

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