Echtzeit-Updates über verschiedene Kanäle werden wichtiger

Banken setzen bei IT auf Standardisierung

29. März 2005
Von Thomas Zeller
Die IT behindert bei mehr als einem Drittel der Banken die Umsetzung strategischer Ziele. Das geht aus einer Studie der European Financial Management & Marketing Association (EFMA) mit der Universität Mannheim und der SAP AG hervor. Finanzinstitute in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) wollen deshalb in den kommenden drei Jahren ihre IT gezielt ausbauen. Dabei geht der Trend zur Standardisierung der Systeme.

Bei ihren Investitionen setzen BankenBanken in den nächsten drei Jahren vor allem auf den Ausbau ihrer Kapazitäten für Business IntelligenceBusiness Intelligence. Die Planung, Verfügbarkeit und Analyse von Kundendaten bleibe die größte Herausforderung für die Unternehmen, so die Studienautoren. Daher wollen die Geldinstitute auch ihre Ausgaben auf den Gebieten Business Intelligence und Controlling vervierfachen. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verknüpfung der organisatorischen Strukturen mit dem Kunden-Management. Vor allem das mittlere Management will entsprechende StrategienStrategien in den nächsten drei Jahren forcieren. Allerdings befinden sich die Service Level Agreements (SLA) für das Verwalten von kundenbasierten Prozessen erst in einer Anfangsphase. Nach der Implementierung von SLAs für Schlüsselprozesse sollen sie später helfen, das Kunden-Management zu verbessern. Alles zu Strategien auf CIO.de

Für neun von zehn Banken sind Strategien zur Umsatzsteigerung wichtiger als die Reduzierung von Kosten. Der Fokus liegt hierbei auf Cross-Selling-Maßnahmen und dem Neukundengeschäft. Die Unternehmen sind dabei bestrebt, ihre Kunden künftig noch gezielter und zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Durch automatisierte Prozesse erwarten sich Geldinstitute nachhaltige Verbesserungen im operativen Geschäft.

Datenverwaltung gewinnt an Bedeutung

Immerhin 86 Prozent der Banken planen den weiteren Aufbau von Kapazitäten für die Datenverwaltung und –speicherung in den nächsten 36 Monaten. Nur 31 Prozent der Unternehmen beschreiben ihre Position in diesem Bereich zurzeit als ausreichend.