BVR-Präsident Fröhlich

Bankfilialen bleiben extrem wichtig

03. September 2014
Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken vertrauen auch künftig auf die persönliche Beratung in Bankfilialen. "Um wirklich dicht bei seinen Kunden zu sein, bedarf es auch heute noch einer flächendeckenden Präsenz in allen Regionen", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich.

Die Beratung in einer Bankfiliale werde aus gutem Grund ganz sicher auch künftig ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der Gruppe bleiben. Zwar erledigten auch die Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken einfache Bankgeschäfte inzwischen online. "Die Zahl der Online-Überweisungen liegt bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken bei über 60 Prozent, knapp 40 Prozent aller Konten werden online geführt", sagte Fröhlich.

Trotzdem sei es nach wie vor der persönlich bekannte Bankberater, dem der Kunde in Geldangelegenheiten das größte Vertrauen entgegenbringt. Ein kostengünstiger, technisch organisierter Vertrieb allein schaffe kein Vertrauensverhältnis: "Vertrauen entsteht vielmehr durch zwischenmenschliche Kontakte und eine transparente und berechenbare Geschäftspolitik." (dpa/rs)

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