Triumvirat Oracle, IBM und Microsoft dominiert

Bedarf an relationalen Datenbanken um 14 Prozent gestiegen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der weltweite Markt für relationale Datenbanken ist im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf jetzt 15,2 Milliarden US-Dollar gewachsen. Dabei legten die Platzhirsche Oracle, IBM und Microsoft weiter zu. Das melden die Analysten von Gartner.
Relationale Datenbanken: Die Unternehmen und ihr Umsatz
Relationale Datenbanken: Die Unternehmen und ihr Umsatz

Vor allem MicrosoftMicrosoft kann sich mit einem satten Plus von 28 Prozent über die Entwicklung freuen. Aber auch OracleOracle und IBMIBM haben mit 14,9 Prozent beziehungsweise 8,8 Prozent kräftig zugelegt. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Trotzdem hat Oracle die Nase vorn, auf Platz zwei folgt IBM vor Microsoft. In ganzen Zahlen heißt das: Oracle verdiente 2006 mit relationalen Datenbanken rund 7,2 Milliarden US-Dollar (2005: 6,2 Milliarden) und liegt mit einem Marktanteil von 47,1 Prozent (2005: 46,8 Prozent) unangreifbar auf dem ersten Rang.

IBM konnte 2006 rund 3,2 Milliarden US-Dollar (2005: 2,9 Milliarden) erwirtschaften und hält damit 21,1 Prozent am Markt (2005: 22,1 Prozent). Bei Microsoft ging nicht nur der Umsatz von rund zwei in 2005 auf jetzt knapp 2,7 Milliarden US-Dollar nach oben, sondern auch der Marktanteil von 15,6 (2005) auf 17,4 Prozent.

Damit halten die drei Großen die Konkurrenten Teradata (Umsatz 2006: 494 Millionen US-Dollar) und Sybase (Umsatz 2006: 487 Millionen US-Dollar) in Schach.

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