Gartner: CRM-Prognosen für 2010

Bei Facebook, was kann ich für Sie tun?

23. Februar 2010
Von Christa Manta
Bei stagnierenden Marketingbudgets stürzen sich Unternehmen verstärkt auf Online-Marketing und Social Media. Sie spüren ihre Kunden bei Facebook & Co auf und nutzen das Web 2.0 verstärkt zur Kundenbindung. Die Marktforscher von Gartner haben in die Kristallkugel geblickt:

Und sie sehen, dass sich Kundenpflege und Kundenbindung immer mehr von der realen in die virtuelle Welt verlagert und folglich auch soziale NetzwerkeNetzwerke für CRM-Fachleute immer wichtiger werden. Messaging-Services wie Twitter oder Social-Media-Plattformen wie Facebook erlangen zunehmend als CRM-Tools an Bedeutung. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

90 Prozent der Unternehmen investieren trotz Wachstum eher wenig in Marketing

Laut Gartner stagnieren trotz Wachstums 2010 die Marketingbudgets in 90 Prozent der Unternehmen. Gleichzeitig verlangen CFOs verstärkt Zahlen zum Erfolg und Return of Investment (ROIROI) von Marketingkampagnen. Daher müssen laut Gartner Unternehmen lernen, die richtigen Technologien und StrategienStrategien einzusetzen, um Marketingmaßnahmen genauer zu planen und zu messen: Marketing Ressourcen Management (MRM) wird zur Top-Priorität. Alles zu ROI auf CIO.de Alles zu Strategien auf CIO.de

Mehr als 90 Prozent der Fortune-100-Unternehmen setzen auf Online-Marketing, im Vergleich zu 50 Prozent im Jahr 2009

Eine dieser Strategien ist die Verlagerung der Marketing-Aktivitäten auf Online, so die Marktforscher. Denn hier ließen sich die Erfolge von Kampagnen viel einfacher und genauer messen. So könnten Unternehmen beim Marketingbudget zwischen zehn und zwanzig Prozent einsparen, weil sie die Wirksamkeit von Online-Kampagnen vor dem Launch genauer schätzen und ineffiziente Kampagnen rechtzeitig stoppen können. Bis Ende des Jahres dürften mehr als 90 Prozent der Fortune-100-Unternehmen in Online-Marketing investiert haben. Im Jahr 2009 waren es noch 50 Prozent.

80 Prozent der Social-Media-Werkzeuge werden zur Kommunikation mit dem Kunden genutzt

Wurden FacebookFacebook, TwitterTwitter & Co in von Unternehmen bisher hauptsächlich dazu genutzt, die firmeninterne Zusammenarbeit zu verbessern, lässt man die Instrumente des Web 2.0 jetzt verstärkt auf den Kunden los. So prognostiziert Gartner, dass bis Ende 2010 80 Prozent der Unternehmen Social-Media-Werkzeuge extern einsetzen werden, also um ihre Kundenbeziehungen zu verbessern. Dabei würden vor allem diejenigen Social-Media-Applikationen für Unternehmen attraktiv, die auf die Bedürfnisse von Kunden- und Unternehmen zugeschnitten sind und deren Wirkung sich beziffern lässt. So könnten Social-Media-Anbieter, die den Sprung von der allgemeinen zur Business-spezifischen Anwendung mit KPIs (Key Performance Indicator) schaffen, in diesem Jahr mit einer Verdoppelung oder gar Verdreifachung ihres Wachstums rechnen. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

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