Cloud mit Self-Service-Portal

Berlin baut Testwolke mit HP

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Berlin betreibt eine Cloud-Lösung im öffentlichen Sektor auf Basis einer HP Matrix-Plattform (Server). Sie zeichnet sich durch einfachen Einsatz und Handhabung aus und soll wegweisenden Charakter für den Cloud-Einsatz im Öffentlichen Sektor haben.
Foto: Banksidebaby_Fotolia

Cloud Computing ist jetzt bei den Behörden der Öffentlichen Verwaltung angekommen: Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) bietet als nach eigenen Angaben erster kommunaler IT-Dienstleister allen an das Berliner Landesnetz angeschlossenen Dienststellen testweise den automatisierten Bezug standardisierter IT-Services aus seiner privaten Wolke (Government-Cloud) an.

Das teilten ITDZ und HP in einer Hintergrundinformation mit. Auf der Cebit in Hannover sprachen vorletzte Woche im Public Sector Parc der Vorstand des IT-Dienstleistungszentrums Berlin, Konrad Kandziora und Volker Smid, Vorsitzender der Geschäftsleitung von HP Deutschland, über „Motive, Umsetzung und erste Erfahrungen" von Cloud Computing in der Berliner Verwaltung.

Seit Dezember 2010 bietet das IT-Dienstleistungszentrum Berlin den öffentlichen Institutionen des Landes eine Cloud-Computing-Lösung an.
Seit Dezember 2010 bietet das IT-Dienstleistungszentrum Berlin den öffentlichen Institutionen des Landes eine Cloud-Computing-Lösung an.

Die ITDZ-Idee: Mit Hilfe einer flexibel skalierbaren Plattform sowie einem anwenderfreundlichen Bestellportal des IT-Dienstleisters HP sollen die Kunden des ITDZ Berlin in Zukunft „schnell, sicher und ohne großen Aufwand" Server und Storage per Mausklick bestellen, ändern und wieder abbestellen können.

Mietpostfächer als IT-Service

Das ITDZ Berlin bietet seinen Kunden schon seit einigen Jahren flexible IT-Services wie etwa Mietpostfächer an. Diese richtet der Provider je nach Bedarf ein und rechnet diese dann nach Nutzerzahl und Speichermenge ab. Die Bereitstellung und Rechnungslegung ist derzeit jedoch immer noch mit manuellem Aufwand verbunden. Nun erweitert das ITDZ Berlin sein Produktportfolio durch eine Private-Cloud Lösung mit einer weitgehenden Automatisierung bei der Servicebereitstellung sowie durch ein anwenderfreundliches Benutzerportal.

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