10Projects jetzt mit mehr als 2500 Teilnehmern

"Bewahren Sie sich die Unabhängigkeit"

16. April 2009
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Im Oktober vergangenen Jahres ging die IT-Projekt-Community von CIO und Computerwoche an den Start. Langsam aber sicher füllt sich die Plattform mit immer mehr Projektberichten und Teilnehmern. Kristina Fredriksson ist Nummer 2500. Ein guter Anlass, nachzufragen, was sie von 10Projects hält.
Registrierte sich als 2500. Teilnehmerin auf www.10projects.de: Kristine A. Fredriksson, Marketing Programs Managerin bei Qliktech.
Registrierte sich als 2500. Teilnehmerin auf www.10projects.de: Kristine A. Fredriksson, Marketing Programs Managerin bei Qliktech.

Die Begeisterung ist echt: "Das ist genau das, was uns in Deutschland gefehlt hat", sagt Kristine Fredriksson. "Ein unabhängiges Portal, auf dem sich die Projektleiter untereinander austauschen können." Frei von den üblicherweise geschönten Darstellungen der Hersteller. Endlich ein Ort, an dem die Anwender ihre Erfahrungen austauschen und ungeschminkt über ihre ProjekteProjekte berichten können. Alles zu Projekte auf CIO.de

Dass Fredriksson selber bei einem Hersteller arbeitet, ist da für sie kein Widerspruch. Sie ist Marketing Programs Manager bei Qliktech, Anbieter eines BI-Tools. Nach mehr als 13 Jahren in der IT-Branche, weiß sie, dass letztlich die Meinung des Kunden wichtiger ist als die des Softwarelieferanten. Ein Medium, wo diese offen ausgesprochen werden kann, hält sie für Anwender wie Anbieter für wesentlich informativer als die ständigen Selbstdarstellungen der Softwareindustrie: "Die werden doch meist nur von den anderen Herstellern gelesen", sagt sie.

Ohnehin zeige sich die wahre Qualität einer Lösung erst, wenn der Anbieter schon wieder aus dem Haus ist. Was kostet das System, wenn es einmal in den Betrieb gegangen ist, wie kommen die Nutzer damit zurecht und welche Fehler wurden gemacht, wie lassen sie sich vermeiden?

Von Seiten der Hersteller wird man hier selten die wahren Antworten hören - das hat auch Fredriksson in der Vergangenheit gut beobachten können. Letztlich zum Nachteil für alle. Denn durch falsche Versprechungen haben viele Softwareanbieter das Vertrauen der Kunden verspielt.

Nicht zuletzt verhilft eine Plattform wie 10Projects den Projektbeteiligten auch zu mehr Eigenständigkeit. Sie können vergleichen, kritische Beobachtungen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Ein wenig Zeit in seinen Projektbericht oder die Teilnahme an den Diskussionen zu investieren, kann sich durchaus lohnen. "Wenn die Kunden sich untereinander austauschen, sind die Aussagen nicht nur ehrlicher, sondern sie können auch helfen, viel Zeit und Geld zu sparen", sagt Fredriksson.

Zur Startseite