CIOs investieren in Datenintegration

BI-Anbieter: 11 Prozent Plus

12. November 2010
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Inlandsmarkt für Software brach 2009 ein, das Segment Business Intelligence legte zu. Bis 2015 erwarten die Anbieter jedes Jahr zweistellige Wachstumsraten.
Die BI-Anbieter aus Deutschland in alfabetischer Reihenfolge.
Die BI-Anbieter aus Deutschland in alfabetischer Reihenfolge.
Foto: Lünendonk

Da schwärmen selbst kühle Analysten: ein "Leuchtturmsegment" im deutschen Standard-Software-Markt sei Business IntelligenceBusiness Intelligence. Das schreibt der Berater Lünendonk, Kaufbeuren, in seiner Marktstudie "Business Intelligence als Kernkompetenz". Demnach erzielten die Anbieter 2009 Inlandsumsätze in Höhe von 383 Millionen Euro. Gegenüber 2008 entspricht das einem Plus von 4,8 Prozent. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Zum Vergleich: Der gesamte inländische Standard-Software-Markt ist um gut fünf Prozent gesunken. 2009 lag das Volumen laut Branchenverband BITKOM bei 14,2 Milliarden Euro nach rund 15 Milliarden im Vorjahr.

Eine Bemerkung zur Untersuchungsmethode: Lünendonk analysiert Software-Firmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Produktion, Vertrieb und Wartung eigener Business-Intelligence-Standard-Software erwirtschaften. Dazu zählen Lösungen für Datenintegration, Datenkonsolidierung sowie Reporting- und Dashboard-Anwendungen. Internationale Großkonzerne, die signifikante Umsätze mit BI-Standard-Software in Deutschland erzielen, erfüllen dieses Kriterium nicht. Sie erzielen den Großteil ihres Umsatzes mit IT-Beratung, IT-Services oder Standard-Software wie Enterprise Ressource Planning und werden in dieser Studie daher nicht berücksichtigt.

Damit bleiben 32 Firmen übrig, die sich Lünendonk näher angesehen hat. Im Schnitt kamen sie 2009 auf einen Inlandsumsatz von zwölf Millionen Euro. Der Median, der die Verteilung halbiert, lag bei 5,9 Millionen Euro. Das heißt, dass einige wenige Hersteller den Durchschnitt mit hohen Umsätzen nach oben ziehen.

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