Firmen mit Business Intelligence bewerten Perspektive besser

BI-Anwender sind optimistischer

05. Februar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Einsatz von Business Intelligence-Lösungen (BI) scheint sich zu lohnen. Zumindest schneiden solche Unternehmen nach Rendite und nach Stimmung in einer Studie von Novem Business Applications besser ab als Firmen ohne BI.
Das BI-Barometer von Novem.
Das BI-Barometer von Novem.

Glaubt man den Zahlen, haben die Unternehmen, die BI einsetzen, im vorigen Jahr eine Umsatzrendite (nach Steuern) von 5,6 Prozent erzielt, nachdem sie 2006 eine Rendite von 4,4 Prozent erwirtschaftet hatten. Wer ohne BI auskommt, hat demnach 2007 einen Ertrag von knapp fünf Prozent verbucht, 2006 waren es 4,1 Prozent.

Deutliche Unterschiede zeigen sich auch in der Einschätzung der Wettbewerbsperspektive, also bei der "gefühlten Wirtschaftslage" sozusagen. Während fast sieben von zehn (68 Prozent) Firmen mit BI ihre Chancen als gut bis sehr gut einstufen, sind es bei den Kollegen ohne BI nur 57 Prozent.

Damit blicken beide Gruppen zuversichtlicher in die Zukunft, hatten sich doch 2006 erst 61 Prozent (BI-User) und 52 Prozent (Nicht-User) so gute Aussichten bescheinigt.

Ein maues "befriedigend" attestieren sich 23 Prozent der Unternehmen mit BI, das sind fünf Prozent weniger als bei den Firmen ohne BI. Ein Jahr zuvor waren 28 Prozent (mit BI) beziehungsweise 32 Prozent (ohne BI) verzeichnet worden.