Experton nennt BI-Trends

BI wandert in die Fachbereiche

16. Februar 2009
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Zunehmende Standardisierung und Automatisierung, Web 2.0, Open Source und Software-as-a-Service (SaaS) prägen die weitere Entwicklung von Business Intelligence (BI) in diesem Jahr. Zudem engagieren sich Fachbereiche vermehrt selbst in BI. Das jedenfalls erwarten die Analysten von Experton.

Vier bestimmende Trends in Sachen BI macht Experton aus. Erstens stecke in neuen Technologien wie Web 2.0 oder RFID "erhebliches Potenzial für Analysen". Das heißt, dass aus diesen Quellen jede enorme Mengen an Daten ins Data Mining fließen.

Zweitens sei damit zu rechnen, dass immer mehr Anwender aus operativen Bereichen - zum Beispiel Marketing oder Vertrieb - für sie geeignete Analyse-Tools verwenden würden. Der dazu passende Terminus lautet "User Generated Analytics". Daten werden also schlichtweg dort ausgewertet, wo es Bedarf gibt.

Open Source und SaaS gut für die Krise

Drittens schreitet laut Experton die StandardisierungStandardisierung und Automatisierung weiter voran - nicht zuletzt, um den Anforderungen von BI-Neulingen besser gerecht zu werden. Und viertens befördert die Wirtschaftskrise den Trend zu neuen Bezugsformen. SaaS und Open SourceOpen Source kommen einerseits den Sparzwängen in vielen Unternehmen entgegen, bilden andererseits angesichts ihrer zunehmenden Reife immer mehr eine Alternative zu etablierten Angeboten. Alles zu Open Source auf CIO.de Alles zu Standardisierung auf CIO.de

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