ECM-Strategien

Big Data fordert das Wissens-Management

04. Juni 2013
Von Wolfgang Hackenberg
Im Web-Zeitalter fluten immer mehr externe Informationen in die Unternehmen, die auch für das Knowledge-Management interessant werden. Doch welche Daten soll und darf ein Unternehmen verarbeiten, auswerten und weitergeben?
Wegen Big Data und Social Media stoßen klassische ECM-Systeme an Grenzen.
Wegen Big Data und Social Media stoßen klassische ECM-Systeme an Grenzen.
Foto: fotolia.com/sogmiller, ktdesign

Der Erfolg von Social Media zeigt, dass die starren und reglementierenden Grundprinzipien klassischer Wissens-Management-Systeme auch wegen der wachsenden Datenmengen an ihre Grenzen stoßen. Mitarbeiter stellen bisweilen ihr Wissen und ihre Erfahrung lieber auf Plattformen wie Xing oder LinkedInLinkedIn zur Verfügung als im Firmennetz und fragen lieber die Community um Rat, als sich in die Tiefen hauseigener Knowledge-Management-Systeme zu begeben. Alles zu LinkedIn auf CIO.de

Gartner-Analysten beschreiben den Paradigmenwechsel wie folgt: Beim Knowledge-Management entscheidet das Unternehmen, was ich wissen muss, während bei Social MediaSocial Media die Kollegen auf der Grundlage ihrer Erfahrungen mitteilen, was sie für wichtig halten. Das geschieht auf eine Weise, bei der ich für mich selbst entscheiden kann, was wichtig ist und was nicht. Die im Social Web oder in E-Mails generierten Daten sind in der Regel unstrukturiert oder semistrukturiert. Alles zu Social Media auf CIO.de

Vor allem Texte in Posts oder in externen wie internen E-Mails sind für das Wissens-Management interessant. Die bisher im Umfeld von Big DataBig Data angebotenen Lösungen verleiten allerdings dazu, alle möglichen Daten einzusammeln. Cloud-Services, mit denen man sich kurzfristig zusätzliche Rechenleistung, ToolsTools oder sonstige für die Verarbeitung großer Datenmengen erforderlichen Dienste beschaffen kann, leisten der Sammelwut weiteren Vorschub. Alles zu Big Data auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de