Neue Version mit Echtzeitschutz aus der Cloud

Bitdefender Mobile Security für Android

26. Februar 2014
Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Bitdefender hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine neue Version der Sicherheitslösung "Mobile Security for Android" herausgebracht. Die Lösung soll neben Virenschutz vor allem den Datenschutz auf Smartphones und Tablets gewährleisten.

Bitdefenders neue Lösung "Mobile SecuritySecurity for AndroidAndroid" setzt auf eine Cloud-basierte Technologie, um Besitzer von SmartphonesSmartphones und TabletsTablets mit Android vor verdächtigen Websites, Phishing- und Betrugsversuchen zu warnen. Catalin Cosoi, Chief Security Strategist bei Bitdefender, erläutert im Gespräch mit TecChannel, dass "Nutzer jegliche Kontrolle darüber verlieren, wer zu welchem Zweck die Daten des Geräts verwendet, wenn erst einmal darauf zugegriffen wurde". Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Mobile Security for Android bietet zudem Funktionen, um verlorene Geräte einfacher und schneller zu finden oder zu sperren; sowie die Daten auf dem Smartphone/Tablet zu löschen. Der Privatsphäre-Berater der Lösung zeigt Apps an, die auf sensible Daten wie Browserverlauf, Lesezeichen, Kontaktlisten, Nachrichten, Kalendereinträge sammeln oder auf gespeicherte Fotos zugreifen. Außerdem zeigt die Security-Lösung, welche Apps kostenpflichtige Funktionen wie Telefonanrufe oder Textnachrichten nutzen. Der Anwender kann somit entscheiden, ob die entsprechenden Apps dazu befugt werden. Neu sind bei der Security-Lösung auch eine schlankere Benutzeroberfläche sowie ein reduzierter Akkuverbrauch.

Im zweiten Quartal 2014 will Bitdefender in einem Update eine Funktion bei der Android-Lösung hinzufügen, so dass sich bestimmte Apps wie beispielsweise Fotoalbum nur mit einer PIN öffnen lassen. So lässt sich verhindern, dass andere Personen in privaten Daten rumstöbern, wenn das Gerät mal kurz ausgeliehen wird.

Wie Bitdefender mitteilt, zeigt eine Analyse des Unternehmens von über 836.021 kostenlosen Android-Apps, dass rund ein Drittel auf Standortdaten zugreifen kann. Ungefähr eine von dreißig Apps sei fähig, E-Mail-Adressen an Unbefugte weiterleiten. Außerdem gebe es der Analyse zufolge Apps, die Kontaktlisten auslesen, auf Fotos zugreifen und den Browserverlauf auslesen.

Bitdefender Mobile Security for Android steht im Google Play Store zum Download bereit und kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Eine Aktivierung kostet 8,99 Euro.