Blackberry


Android-Slider kommt

Blackberry schafft trotz schrumpfenden Geschäfts schwarze Zahlen

25. September 2015
Das Geschäft des Smartphone-Pioniers Blackberry schrumpft weiter - aber er hält sich in den schwarzen Zahlen.

Im vergangenen Quartal erzielte das kanadische Unternehmen einen Gewinn von 51 Millionen US-Dollar (PDF-Link). Vor einem Jahr war unterm Strich noch ein Minus von 207 Millionen Dollar herausgekommen, im Vorquartal war das Ergebnis mit 68 Millionen Dollar bereits positiv. Einschließlich verschiedener Sondereffekte ergibt sich für das aktuell abgeschlossene zweite Fiskalquartal aber ein Pro-forma-Verlust (non-GAAP) von 66 Millionen Dollar oder 13 Cent pro Aktie.

John Chen, CEO von Blackberry
John Chen, CEO von Blackberry
Foto: Blackberry

Zugleich fiel der Umsatz im Ende August abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um fast die Hälfte auf 490 Millionen Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte. BlackberryBlackberry verbuchte den Absatz von 800.000 Smartphones - vor einem Jahr waren es noch 2,1 Millionen Geräte gewesen. Firmenchef John Chen arbeitet daran, Blackberry eine Zukunft mit einem Fokus auf Software und Dienste für Unternehmen sowie die Vernetzung des Alltags zu geben. Barmittel und Anlagevermögen von Blackberry summierten sich zu Ende Oktober auf 3,35 Milliarden Dollar; für das Quartal wies die Firma einen Free Cash Flow von 100 Millionen Dollar aus. Alles zu Blackberry auf CIO.de

Blackberry hatte einst die Anfänge des Smartphone-Geschäfts geprägt, verlor mit dem Trend zu Touchscreen-Geräten aber den Anschluss zu Apples iPhone und Geräten mit dem Google-System AndroidAndroid. Ende 2015 will Blackberry nun selbst ein Slider-Smartphone mit dem Google-System ("Priv") herausbringen. (dpa/tc) Alles zu Android auf CIO.de

Links zum Artikel

Themen: Android und Blackberry

Kommentare zum Artikel

Mark Zimmermann

Blackberry als relevanter mobile Hardware Hersteller, wird es wohl (meiner persönlichen Meinung nach) bald nicht mehr geben. Wenn der Schwenk zu der Android Plattform stattfindet, ist es ein Android - Hersteller unter vielen. Ob das Thema "Sicherheit" dann noch den Preis erzielen kann, ist fraglich (da würde man dann ja gleich zu einer anderen Plattform gehen). Die einzige Überlebenschance ist die Software (BES xx) und ob die dann gegen die anderen MDM / MAM Hersteller zu besteht…das wird spannend...

Mark Zimmermann

BlackBerry tut sich echt selbst schwer, der John Chen führt das ominöse Android Device in diesem Video http://www.bnn.ca/Video/player... selbst vor … und man sieht das er keine Ahnung von seinem eigenen Gerät hat, das es ruckelt, das es schlecht angepriesen wird. Die Emotion ist eher so als ob man ihn über ein Produkt eines Marktbegleiters befragt hätte... Sowas ist fast schon geschäftsschädigend, da braucht man sich über den Aktien verlauf nicht wundern ... echt schade den Untergang so deutlich gezeigt zu bekommen.

Mark Zimmermann

Der CIO von BB führt das Android Device vor … und man sieht dass er selbst das Bedienkonzept noch nicht wirklich "verinnerlicht" hat, krass zu sehen : http://www.bnn.ca/Video/player...

comments powered by Disqus
Zur Startseite