Billig-Smartphone

Blackberry versucht den Befreiungsschlag - mal wieder

13. Mai 2014
Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kämpft mit einem günstigen Modell für den indonesischen Massenmarkt gegen seinen Abstieg.

Das Z3 "Jakarta Edition" kostet umgerechnet knapp 140 Euro und wird zunächst nur in dem 250 Millionen Einwohner großen Land verkauft. Der kanadische Hersteller stellte das Smartphone mit 5-Zoll-Bildschirm am Dienstag in der Hauptstadt Jakarta vor.

Blackberry häuft hohe Verluste an, weil die Kunden weltweit lieber zu Android-Smartphones, Apples iPhones oder inzwischen auch Windows Phones greifen. Der Marktanteil von BlackberryBlackberry ist nach Zahlen des Analysehauses IDC im Schlussquartal des vergangenen Jahres unter ein Prozent gesunken. Indonesien gehört zu den wenigen Ländern, in denen Blackberry noch gut vertreten ist. Und das Wachstum im Smartphone-Geschäft kommt derzeit vor allem aus Entwicklungsländern, wo günstige Geräte gefragt sind. Blackberry-Chef John Chen deutete bereits an, dass das Billig-Smartphone bei einem Erfolg auch in weiteren Ländern auf den Markt kommen soll. Alles zu Blackberry auf CIO.de

Für die Produktion verbündete sich Blackberry mit dem Auftragsfertiger Foxconn, der unter anderem das iPhoneiPhone herstellt. Teurere Modelle wie das Z10, die Blackberry noch in Eigenregie entwickelt hatte, erwiesen sich trotz eines von Grund auf modernisierten Betriebssystems als Flop. Die Partnerschaft mit Foxconn soll die Kosten senken und mögliche Abschreibungen auf unverkaufte Geräte in der Blackberry-Bilanz verhindern. (dpa/rs) Alles zu iPhone auf CIO.de

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