Digitalkiosk

Blendle Deutschland ab Mitte September allgemein verfügbar

30. August 2015
Der Digitalkiosk Blendle, über den man Artikel aus Zeitungen und Magazinen online kaufen kann, geht in Deutschland nach einem Testlauf am 14. September offiziell an den Start.

Dabei sind unter anderem "Der Spiegel", die "Süddeutsche Zeitung", "Die Welt", "Die Zeit", die "Bild am Sonntag" oder die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", wie Mitgründer Marten Blankesteijn in einem Blogeintrag am Freitag schrieb.

Marten Blankesteijn, Mitgründer und Chef von Blendle
Marten Blankesteijn, Mitgründer und Chef von Blendle
Foto: Blendle / Leonard Fäustle

Blendle war im Frühjahr 2014 zunächst in den Niederlanden gestartet und gewann dort bisher über 400.000 Nutzer. Diese kauften im Schnitt zehn bis 15 Artikel pro Monat, sagte Blankesteijn. Etwa zwei Drittel der Kunden seien im Alter unter 35 Jahren. Das ist eine Zielgruppe, die für Printmedien als schwieriger zu erreichen gilt.

Für optimale Leserlichkeit hat Blendle für seinen Reader mehr als 200 Schriften in Lizenz genommen.
Für optimale Leserlichkeit hat Blendle für seinen Reader mehr als 200 Schriften in Lizenz genommen.
Foto: Blendle

Nutzer können bei Blendle Ausgaben der MedienMedien Seite für Seite durchblättern, lesbar sind dabei allerdings nur die Überschriften. Will man den gesamten Artikel lesen, muss man zahlen. Der Preis wird von den Verlegern selbst festgelegt und meist nach Länge gestaffelt. War man mit einem Artikel unzufrieden, bekommt man das Geld zurück. Top-Firmen der Branche Medien

Blendle-App auf einem Tablet
Blendle-App auf einem Tablet
Foto: Blendle

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