Millionenschwerer Deal zum Ausbau der Leistungen

Böwe verlängert SAP-Hosting mit BASF IT Services

30. Mai 2007
Von Alexander Galdy
Die Böwe Systec AG und ihre US-Tochter Böwe Bell+Howell haben ihren Vertrag mit BASF IT Services verlängert. Das IT-Unternehmen betreut damit auch weiterhin alle SAP-Systeme der beiden Gesellschaften aus der Böwe-Gruppe. Der über eine unbefristete Laufzeit geschlossene Vertrag hat einen Gesamtumfang von mehreren Millionen Euro.
Böwe Systec-Zentrale in Augsburg setzt auf SAP-Lösungen von BASF IT Services.
Böwe Systec-Zentrale in Augsburg setzt auf SAP-Lösungen von BASF IT Services.
Foto: Daniel Gerster

Der Deal sieht nicht nur die Weiterführung des bestehenden Hosting vor, sondern auch einen Ausbau der Leistungen. Vor allem Böwe Bell+Howell mit Hauptsitz in Durham und Chicago plant, in den kommenden Jahren seine SAP-Landschaft deutlich auszubauen.

Im Januar dieses Jahres hatte sich das Unternehmen dazu entschieden, die Lösung SAP Customer Relationship Management (SAP CRMCRM) einzuführen. Außerdem wird derzeit zusätzlich ein Business Warehouse auf der Basis von SAP Net-Weaver Business IntelligenceBusiness Intelligence aufgebaut. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Alles zu CRM auf CIO.de

Gemeinsame ERP-Plattform für weniger Kosten

Das Mutterunternehmen Böwe Systec mit Firmenzentrale in Augsburg gehört zu den führenden Herstellern von Hochleistungs-Kuvertiersystemen. Bereits 2003 hatte die BASF IT Services das Hosting des ERP-Systems (Enterprise Ressource Planning) der Firma übernommen. Um Kosten zu sparen, stellten Böwe Systec und seine Tochtergesellschaft Bell+Howell vor rund zwei Jahren auf eine gemeinsame ERP-Plattform um. Seitdem werden auch die Systeme des amerikanischen Herstellers von Postautomationsmaschinen von BASF IT Services betrieben.

Um die neue Anforderungen abzudecken, sieht der neue Vertrag eine KonsolidierungKonsolidierung der SAP-Umgebung auf zwei neue und leistungsfähigere Server vor. Böwe verspricht sich von einer hochskalierbaren Hardware-Plattform, flexibler planen und die Kosten transparenter halten zu können. Das gilt nach Unternehmensangaben sowohl für den anstehenden Release-Wechsel als auch für die Einführung neuer Module. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de