Gartner-Prognose

BPM-Projekte trotzen der Krise

08. März 2010
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Das Marktforschungsinstitut Gartner prognostiziert für 2009 um mindestens fünf Prozent steigende Investitionen in Business Process Management (BPM).

Krise, welche Krise? Am Thema Business Process Management (BPM) scheint der weltweite Abschwung mehr oder weniger spurlos vorüber zu gehen: Ungeachtet der wirtschaftlichen Turbulenzen erwarten die meisten BPM-Fachleute, dass ihr Unternehmen die Ausgaben für BPM in den kommenden zwölf Monaten um mindestens fünf Prozent steigern wird. Ein Drittel der vom Marktforschungsinstitut Gartner befragten Experten rechnet sogar mit Steigerungsraten jenseits von zehn Prozent.

Business und IT gelten bei den Befragten gleichermaßen als Treiber für BPM.
Business und IT gelten bei den Befragten gleichermaßen als Treiber für BPM.

Die Ergebnisse beruhen auf zwei Befragungen von Teilnehmern des BPM Summit im Februar 2009 mit 300 Interviewpartnern aus Business und IT in London und im März mit 500 Befragten in San Diego.

"Die meisten der Teilnehmer zeigten sich vorsichtig optimistisch über die Aussichten ihrer Firma, im Fiskaljahr 2009 zu wachsen", fasst Michele Cantara, bei Gartner für Research zuständige Vizepräsidentin, zusammen. "Nur 23 Prozent gehen von einem Einnahmerückgang aus, während 42 Prozent an einen Aufschwung in der Krise glauben und dabei überzeugt sind, dass BPM beim Erblühen hilft und nicht nur eine reine Überlebensstrategie ist." Aber obwohl die Mehrheit der Befragten von wachsenden Umsätzen ausgeht, wollen sie im Durchschnitt nur 40 Prozent ihrer Investitionen in Wachstums- oder Transformationsinitiativen stecken. Der größere Teil der Zuwächse fließe ins "Business as usual".

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