IT-Politik

Branche fordert Hilfe

04. November 2002
Um den schwächelnden IT-Markt in Deutschland zu unterstützen, fordern Branchenverbände politische Hilfe. Für 2003 rechnet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien mit Stagnation.
Bernhard Rohleder sieht schwache Zuwächse für den ITK-Markt voraus.
Bernhard Rohleder sieht schwache Zuwächse für den ITK-Markt voraus.

Ohne Unterstützung der Politik sehe es für den deutschen IT-Markt schlecht aus, sagt der Geschäftsführer des Branchenverbandes Bitkom, Bernhard Rohleder. Der deutsche IT- und Telekommunikationsmarkt (ITK) werde dieses Jahr im Europavergleich die schwächsten Zuwachszahlen liefern. Während der europäische Markt immerhin um 1,1 Prozent auf 641 Milliarden Euro zunehme, sinke der Umsatz hierzulande um 1,3 Prozent auf 136 Milliarden Euro. Rohleder fordert deshalb unter anderem Änderungen bei befristeten Arbeitsverhältnissen, der Teilzeitbeschäftigung sowie beim Betriebsverfassungsgesetz. Zeitgleich verlangte IBM-Chef Erwin Staudt, Vorsitzender der Initiative D21, eine Ausdünnung des Arbeitsrechts und die Abschaffung des Scheinselbstständigkeitsgesetzes.

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