Street-View-Daten

Brasilien verlangt Aufklärung von Google

10. November 2013
Google muss auch in Brasilien Auskunft über persönliche Daten von Internet-Nutzern geben, die während der Aufnahmen für seinen Online-Kartendienst Street View gespeichert wurden.

Eine entsprechende Anordnung erließ ein Gericht in Brasília. Kommt das Unternehmen der Aufforderung nicht nach, kann eine Strafe von bis zu einer Million Reais (323.000 Euro) pro Tag fällig werden.

Es geht dabei nicht um Bild-Aufnahmen für Street View, sondern um persönliche Daten von Internet-Nutzern, an die GoogleGoogle über offene drahtlose WLAN-Netze gelangte, wie aus eine Mitteilung des Gerichtes am Donnerstagabend (Ortszeit) hervorging. Die Frist zur Aufklärung läuft nach Medienberichten am Samstag ab. Alles zu Google auf CIO.de

Die Google-Software war zeitweise so gestaltet, dass sie auch Informationen aus unverschlüsselten WLAN-Netzen mitschnitt. Das Unternehmen geriet deswegen in mehreren Ländern ins Visier der Behörden. Google betonte auch in Brasilien, dass die Daten isoliert gespeichert und der Öffentlichkeit nicht zugänglich gewesen seien, wie aus der Mitteilung hervorgeht. (dpa/rs)

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