Deutschland erneut rückläufig

Britische Vodafone macht weiter Fortschritte

24. Juli 2015
Der britische Telekomkonzern Vodafone macht dank des mobilen Internets weiter Fortschritte.

Nach drei Jahren mit Rückgängen konnte das Unternehmen nun zum zweiten Mal in Folge die Serviceumsätze im Quartal aus eigener Kraft steigern. Der Zuwachs von 0,8 Prozent lag für Analysten überraschend hoch. Insgesamt sank der Konzernumsatz im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) aber um 0,9 Prozent auf 10,11 Milliarden britische Pfund (umgerechnet 14,29 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag im englischen Newbury mitteilte. Das lag an der starken Heimatwährung, die nach den Angaben mehr als 7 Prozentpunkte Wachstum kostete - bei Umrechnung von Auslandsumsätzen in Pfund bleibt weniger übrig.

Der Italiener Vittorio Colao ist seit 2008 CEO von Vodafone.
Der Italiener Vittorio Colao ist seit 2008 CEO von Vodafone.
Foto: Vodafone

Europa und Deutschland bleiben weiter die Baustellen von Konzernchef Vittorio Colao. Der für die Briten größte Einzelmarkt Deutschland hat mit einem Minus von 1,2 Prozent im Serviceumsatz - also ohne den Verkauf von Mobiltelefonen etwa - noch Nachholbedarf, auch wenn der Rückgang im Vergleich zum Vorquartal geringer ausfiel. Colao bezeichnete den Start ins Geschäftsjahr als gut und verwies auf die wachsende Nachfrage nach mobilen Datendiensten in den Netzen. Den Ausblick bestätigte das Management. (dpa/tc)

Hannes Ametsreiter soll neuer Deutschlandchef von Vodafone werden.
Hannes Ametsreiter soll neuer Deutschlandchef von Vodafone werden.
Foto: A1 Telekom Austria

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