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Spur nach Russland?

Bundesanwaltschaft wird wegen Cyberattacke auf Bundestag aktiv

03. Juni 2015
Nach der jüngsten und bisher schwersten Cyberattacke auf den Bundestag hat sich die Bundesanwaltschaft in den Fall eingeschaltet.

"Wir führen einen Beobachtungsvorgang", bestätigte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft am Dienstagabend einen Bericht von "Spiegel Online". Nähere Einzelheiten wollte die Sprecherin nicht nennen.

Reichstag in Berlin, Sitz des Bundestags
Reichstag in Berlin, Sitz des Bundestags
Foto: Thomas Cloer

Laut "Spiegel Online" ist der Spionageangriff möglicherweise das Werk russischer Profi-Hacker. Das Online-Portal beruft sich dabei auf vertrauliche Quellen. Den deutschen Sicherheitsbehörden lägen inzwischen deutliche Indizien vor, die auf eine Urheberschaft russischer Cyberspione - womöglich eines Geheimdienstes - hindeuteten.

Vor zwei Wochen war bekanntgeworden, dass Bundestagscomputer Ziel einer bislang beispiellosen Attacke unbekannter Hacker geworden waren. Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung hatte vor wenigen Tagen bestätigt, dass es den Hackern dabei gelungen sei, Daten zu stehlen. (dpa/tc)

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