Public IT


Vorschläge bitte!

Bundesregierung will Daten für App-Entwickler veröffentlichen

19. März 2015
Den nächsten Spielplatz finden, die Qualität des Leitungswassers prüfen oder die Ausgaben eines Ministeriums kontrollieren: Das alles geht mit Hilfe von Daten, die Entwickler in Apps oder Webseiten verarbeiten können.

Teilweise gibt es solche Projekte schon. Doch viele Datensätze liegen noch auf den Computern der Behörden und sind nicht öffentlich zugänglich. Das BundesinnenministeriumBundesinnenministerium will nun weitere Daten veröffentlichten. Dazu will es wissen, welche Informationen Programmierer interessant finden. Das Ministerium rief Bürger am Dienstag auf, ihre Vorschläge auf einer Webseite einzureichen. Sie sollen auch erklären, wie die Daten genutzt werden können. Dabei geht es nicht um persönliche Daten der Bürger, sondern etwa um Werte zur Wasserqualität oder Luftverschmutzung oder um öffentliche Ausgaben. Alles zu Public IT auf CIO.de

Andrea Voßhoff (CDU), Bundesbeaufragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Andrea Voßhoff (CDU), Bundesbeaufragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Foto: CDU

Aktivisten hoffen, dass die Vorschläge aus dem Netz auch umgesetzt werden. "Wir finde die Plattform durchaus unterstützenswert und rufen zur Beteiligung auf - jedoch müssen darauf auch politische Beschlüsse folgen", sagte Fiona Krakenbürger von der Open Knowledge Foundation. Deutschland habe bisher eher zögerlich Daten zugänglich gemacht.

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff zeigte sich erfreut über das Projekt. "Es eröffnet die Chance, den Austausch von Informationen und Ideen zwischen der Bundesregierung und den Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern", erklärte Voßhoff am Mittwoch. (dpa/tc)

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