Gartner Hypecycle: Der BI-Markt reift zusehends

Business Intelligence fusioniert mit Performance Management

13. August 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Budgets für Business Intelligence (BI) steigen - und mit ihnen die Zahl an Produkten. Grund genug für die Analysten von Gartner, 25 Trends unter die Lupe zu nehmen und Prognosen über ihre Marktreife zu erstellen. Die Ergebnisse stellen sie im neuen "Hype Cycle" zusammen. Dessen Grundthese lautet: BI und Performance Management wachsen zusammen.
Die verschiedenen BI-Technologien und ihre Positionierung
Die verschiedenen BI-Technologien und ihre Positionierung

Anzeichen dafür sind etwa der Kauf von ALG Software und Cartesis durch Business Objects oder Oracles fortgesetzte Einkaufstour, bei der zuletzt Hyperion kassiert wurde.

Zurückhaltung zeigen die Analysten beim Thema Open Source. Sie sehen nach wie vor eine qualitative Lücke zwischen kommerziellen BI-Plattformen und CPM Suiten einerseits und Open-Source-Angeboten andererseits. Hinzu kommen Unsicherheiten darüber, was unter dem Label "Open Source" kostenpflichtig sein darf und was nicht.

Wer nutzt Software as a Service?

Auch beim Thema Software as a Service zeigt sich Gartner gespalten. Der vergleichsweise neue Ansatz werde vor allem durch große Konzerne nur zögerlich aufgenommen. Kleine Firmen und Mittelständler sind aufgeschlossener.

Glaubt man den Analysten, werden binnen zwei Jahren unter anderem folgende Entwicklungen zum Standard geworden sein:

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