Lünendonk

Business Intelligence: Steigende Nachfrage in Deutschland

02. Oktober 2008
Von Jacqueline Pohl
Das Beratungshaus Lünendonk befragte 26 BI-Anbieter nach ihren Geschäftsaktivitäten und Prognosen für die Zukunft.

Die Umsätze mit Business-Intelligence-Produkten steigen, und die Nachfrage nimmt in Deutschland noch weiter zu. Zu diesem Schluss kommt das Beratungsunternehmen Lünendonk und liegt damit auf einer Linie mit den Marktforschern von Gartner, die in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung zum selben Ergebnis gelangen.

Die Gründe für den Aufwärtstrend sehen die Berater in einer breiten Auswahl an Lösungen für den Mainstream und für Spezialanwendungen. So gibt es hierzulande eine große Anzahl an Anbietern, die spezialisierte BI-Produkte auch für kleinere Unternehmen interessant machen. Bereiche, in denen sich Spezialanbieter tummeln, sind beispielsweise das Finanz-Reporting, aber auch für CRM-Auswertungen gibt es einen Markt.

Gestiegen sind allerdings auch die Ansprüche der BI-Kunden. Datenqualität und die Vereinheitlichung von Daten aus unterschiedlichen Anwendungen sind deshalb Themen, die zum Dauerbrenner werden, wenn es darum geht, unternehmensweit Informationen zu sammeln und auszuwerten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Laut der Studie rechnen die BI-Hersteller in den kommenden fünf Jahren mit einer Umsatzsteigerung von durchschnittlich 23,6 Prozent.

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