Gesamtkosten schwer zu ermitteln

Business Intelligence - vom Umsatzmotor zum Geldfresser

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Vom Musterschüler zum Schmuddelkind? Der Blick auf Business Intelligence wandelt sich. Immer mehr CIOs machen sich wegen der versteckten Kosten Sorgen und verlangen von den Anbietern im Vorfeld klarere Angaben. Und das sollten sie auch, so die Analysten von Aberdeen in einer Studie.
Die Integration der Daten aus verschiedenen Quellen gilt als eine der größten Herausforderungen beim Schätzen der BI-Gesamtkosten.
Die Integration der Daten aus verschiedenen Quellen gilt als eine der größten Herausforderungen beim Schätzen der BI-Gesamtkosten.

"Herauszufinden, was die End User wirklich brauchen, ist ziemlich tricky", seufzt einer der Studienteilnehmer. Ein anderer fügt an: "Beim Aufbau unseres Pilot-Teams mussten wir feststellen, dass wir nicht zu allen Daten Zugang hatten." Es geht um Business IntelligenceBusiness Intelligence - und immer öfter drehen sich die Gespräche dabei um Aufwand und Kosten, Mühe und Zeit, die größer sind als angenommen. Bei den Entscheidern setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass BI-Lösungen im Vorfeld auf versteckte Kosten und Folgekosten abgeklopft werden müssen. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Dabei zweifelt niemand an der grundsätzlichen Relevanz von BI. Auf die Frage, welche Technologien in den kommenden zwei bis fünf Jahren die wichtigsten sind, liegt Business Intelligence/Analytics mit 22 Prozent der Nennungen klar vorn. Es folgen Software as a service (15 Prozent) und Mobility/Hand Helds (14 Prozent).

Doch mit wachsender Erfahrung werden sich die BI-Anbieter darauf einstellen müssen, dass ihre Kunden genauer nachfragen.

Die Autoren der Studie wollten wissen, mit welchen Schwierigkeiten CIOs zu kämpfen haben, wenn es um das Abschätzen des Total cost of ownership (TCOTCO) geht. Gut vier von zehn Befragten (42 Prozent) nennen die Daten-Integration aus verschiedenen Anwendungen. 29 Prozent würden BI gern auf mehr Anwender ausdehnen. 27 Prozent führen an, nicht-technische Nutzer täten sich mit den Lösungen schwer. Alles zu TCO auf CIO.de

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