Kleine Sicherheitsmerkliste

BYOD - einbinden statt aussperren

28. März 2012
Von Hartmut  Wiehr
Private mobile Geräte im Gesundheitswesen bergen große Gefahren. Die Mehrheit der Daten werden nicht verloren, sondern geklaut. Trotzdem sollte man Privat-IT nicht verbieten.

BYOD – Bring Your Own Device – ist inzwischen Realität in vielen Unternehmen. Auch im Gesundheitswesen sind immer mehr private mobile Geräte anzutreffen. Das Aussperren von Smart Phones oder TabletsTablets hat sich als wenig effizient erweisen. Stattdessen sollten die betroffenen Organisationen diese Geräte in ein umfassendes Sicherheitsmanagement integrieren. Alles zu Tablets auf CIO.de

Eigenes Gerät oder nicht: Schnell sind wichtige Patientendaten verschwunden oder sogar entwendet.
Eigenes Gerät oder nicht: Schnell sind wichtige Patientendaten verschwunden oder sogar entwendet.
Foto: Dell

Unbestreitbare Tatsache ist, dass auch im Gesundheitswesen immer mehr mobile IT-Systeme eingesetzt werden. Gesundheits-Informationen sind damit mobil geworden und lassen sich überall nutzen, wo sie gebraucht werden, also nicht nur an einigen wenigen IT-Arbeitsplätzen, sondern im Krankenzimmer, in einem Behandlungsraum oder notfalls auch auf dem Flur.

Die wichtigen Patientendaten sind heute so verfügbar geworden wie noch nie, aber damit auch gefährdet. Die Verwendung von zusätzlichen privaten Geräten am Arbeitsplatz hat die Situation noch weiter verkompliziert.

Wenn Mitarbeiter eigene SmartphonesSmartphones, Tablets, USB-Sticks oder Notebooks einsetzen – manchmal mit Erlaubnis der Unternehmen, manchmal ohne, manchmal verschlüsselt, manchmal nicht – bedeutet dies, dass man nie wissen kann, wer alles Zugriff auf Gesundheitsdaten hat, welche Informationen sicher sind und welche nicht.
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