US-Investor

Carl Icahn möchte Ebay aufspalten

23. Januar 2014
Nach Apple nimmt sich der streitlustige US-Investor Carl Icahn nun Ebay vor: Er hat sich nach eigenen Angaben ein knappes Prozent der Anteile gesichert und verlangt nun, dass der Internet-Handelskonzern seine erfolgreiche Bezahltochter PayPal abspaltet. Der Ebay-Verwaltungsrat lehnte das Ansinnen ab.

"Wir glauben nicht, dass eine Aufspaltung des Unternehmens der beste Weg ist, den Wert für die Anteilseigner zu steigern", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Ebay hatte PayPal 2002 selbst zugekauft und mittlerweile zum zweitwichtigsten Standbein nach dem Marktplatz ausgebaut. Über PayPal lassen sich Einkäufe im Internet und mittlerweile auch in ersten Geschäften vor Ort bezahlen.

Der Milliardär Icahn ist bekannt dafür, dass er bei Unternehmen einsteigt und versucht, dem Management seinen Willen aufzuzwingen. Das versucht er momentan auch bei AppleApple, wo er auf eine Aufstockung des Aktienrückkaufs drängt. Icahns Ziel ist es, den Wert seiner Beteiligung zu steigern. Bei Ebay verlangt der Investor auch zwei Sitze im Verwaltungsrat. Die Aktie stieg nachbörslich um sieben Prozent. (dpa/rs) Alles zu Apple auf CIO.de

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