IT-Messe

CeBIT 2014 sieht sich bei Neuausrichtung bestätigt

04. März 2014
Die CeBIT hat die Wandlung vom Publikumsmagneten zur reinen Fachmesse für Geschäftskunden nach eigener Einschätzung erfolgreich vollzogen.

Die weltgrößte Computermesse CeBIT sieht sich wenige Tage vor ihrem Start in ihrer Neuausrichtung als reine Leistungsschau für Geschäftskunden bestätigt. "Wir sind nicht nur stabil, wir wachsen sogar", sagte der Vorstand der Deutschen Messe, Oliver Frese, am Dienstag in Hannover. Das neue Konzept der Leitmesse sei von den Kunden angenommen: Es werden rund 3.400 Aussteller aus 70 Ländern erwartet - im Vorjahr kamen 3.382 Aussteller. Erstmals seit 2008 kommen mit 55 Prozent wieder mehr als die Hälfte aus dem Ausland. Größtes Ausstellerland neben Deutschland ist China mit 500 Betrieben, vor dem diesjährigen Partnerland Großbritannien (130 Unternehmen).

Unter dem Motto "Datability" dreht sich die CeBIT vom 10. bis 14. März um den verantwortungsbewussten Umgang mit großen Datenmengen. Dabei soll es auch um die politische Dimension wie etwa bei den Themen Spionage und Datensicherheit gehen. Erwartet wird dazu auch der stellvertretende Nato-Generalsekretär Jamie Shea. Am Montag steht ein Messerundgang mit Kanzlerin Angela Merkel und dem britischen Premier David Cameron an. "Es wird eine der hochkarätigsten Eröffnungsfeiern, die wir jemals bei der CeBIT hatten", so Frese.

Die CeBIT will sich diesmal stärker auf das Geschäft zwischen Unternehmen, den sogenannten B2B-Bereich, konzentrieren. Zur Neuausrichtung als reine Fachmesse gehört auch eine Plattform für junge innovative Unternehmen sowie eine Stärkung des Konferenzangebots, dem diesmal eine eigene Halle mit drei Bühnen auf dem Messegelände bereitgestellt wurde. Für die rund 1.500 Fachvorträge und Seminare werden mehr als 100 Redner erwartet. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder Apple-Mitgründer Steve Wozniak gehören ebenso zur Liste der prominenten Namen wie Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der bei der Eröffnungsfeier der Leistungsschau am Sonntagabend sprechen wird. (dpa/rs)

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