IT für Meeting und Mode

CeBIT: Erstmals Innovationspreis vergeben

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine Bildschirmwand aus mehreren Smartphone- und Tablet-Displays und eine Umkleide mit Social-Media-Anbindung für Adidas - beide gehören zu den Gewinnern.
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka übergab erstmals den CeBIT Innovation Award.
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka übergab erstmals den CeBIT Innovation Award.
Foto: CeBIT

Insgesamt 100.000 Euro lassen sich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und die Deutsche Messe den neuen CeBIT Innovation Award kosten. Er soll "außergewöhnliche Konzepte für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und leichte, intuitive Interaktion" auszeichnen. Fünf Wissenschaftler dürfen den Preis mit nach Hause nehmen.

Ihre Arbeiten sollen das Leben in verschiedensten Bereichen leichter machen, etwa beim Fernsehen, beim Shoppen oder in Meetings. Sie beziehen sich also sowohl auf die rein private Nutzung als auch auf den Einsatz in Unternehmen.

Die Preisträger:

1. Platz: Alexander Löffler (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz/DFKI) und sein Display-as-a-Service (DaaS). Diese Idee stammt aus dem Business-Umfeld. Löffler erzählt von "einer alltäglichen Situation im Besprechungsraum": Projektor, Videokabel und Laptop passten wieder einmal nicht zusammen. Das müsse doch auch einfacher gehen, dachte sich Löffler.

Sein Display as a Service soll nun aus einer unbegrenzten Anzahl von Einzelmonitoren (PC, Tablet, Smartphone) eine gemeinsame Bildschirmwand bauen. Mit einer App und einer WLAN-Verbindung können beliebig aufgelöste Bilder in verschiedenen Formaten auf beliebig auflösenden Bildschirmen gezeigt werden. Das funktioniert ohne Kabel.