Rolle von CIO und CFO

CFOs kommen ohne CIOs nicht mehr klar

17. Februar 2010
Von Toni  Tomic
Dem Finanzchef gelingt die Unternehmenssteuerung nur noch, wenn ihm die IT mit Business-Intelligence- und Performance-Management-Tools Daten und Reportings für verlässliche und schnelle Entscheidungen liefert, meint Toni Tomic von Steria Mummert Consulting in seiner Kolumne.
Toni Tomic ist Berater bei Steria Mummert Consulting.
Toni Tomic ist Berater bei Steria Mummert Consulting.

Der CFO in großen Unternehmen sieht sich zunehmend mit Aufgaben konfrontiert, die er mit der aktuellen Organisation und der heutigen IT-Ausstattung kaum noch erfüllen kann. Der Vorstandschef, aber auch die Anteilseigner zählen immer mehr auf eine umfassende, strategische Beratung durch die Finanzabteilung.

Gerade in Zeiten zusammenwachsender Märkte gehört dazu unter anderem das Schaffen wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen, schnelle Ad-hoc-Analysen, um Unternehmensübernahmen vorzubereiten sowie Reports, die das Aufdecken von Wachstumspotenzialen beschleunigen.

Der CFO übernimmt damit zunehmend die treibende Rolle eines internen Beraters. Er beteiligt sich aktiv an der Entwicklung von StrategienStrategien, mit denen sich auch externe Erwartungen an die Performance und Wertentwicklung eines Unternehmens erfüllen lassen. Alles zu Strategien auf CIO.de

Den Schritt zum strategischen Berater für das Management, der nicht nur Informationen sammelt, sondern diese flexibel auswertet und Handlungsempfehlungen ableitet, haben viele CFOs noch vor sich. Der Grund: Das Umsetzen einer wahren Flut neuer gesetzlicher Vorschriften sowie die Masse an Standards der Rechnungslegung sorgen dafür, dass die Finanzabteilung in ihrer Back-Office-Rolle verharrt.

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