Jahreshauptversammlung

CIO-Circle jetzt mit mehr als 400 Mitgliedern

26. April 2005
Bei der diesjährigen Jahrestagung des CIO-Circles in Darmstadt verkündeten die Initiatoren des unabhängigen Netzwerkes, dass sie jetzt 405 IT-Manager als Mitwirkende verzeichnen. Rund 50 von ihnen waren bis Dienstag vor Ort, um sich in Workshops über Themen wie ITIL oder IT-Strategie auszutauschen.
Auf dem Podium (von rechts): K.Guth von Weberhaus, F. Rücker von der Lohgruppe, H.Krcmar, TU München, P. Horn von Amann.
Auf dem Podium (von rechts): K.Guth von Weberhaus, F. Rücker von der Lohgruppe, H.Krcmar, TU München, P. Horn von Amann.

Seit Relaunch der Website www.cio-circle.de im November 2004 konnte der Circle 64 Neueinträge verzeichnen. Zehn Interessenten mussten die Initiatoren ablehnen, weil sie die Aufnahmebedingungen nicht erfüllt haben. Der CIO-Circle ist ein nicht-kommerzielles Netzwerk von IT-Anwendern, die in ihren Reihen keine vertriebsinteressierten Anbieter dulden. Ursprünglich wollten die zumeist mittelständischen IT-Chefs überhaupt keine Anbieter zulassen. Wie sich jedoch in der mittlerweile dreijährigen Geschichte des Circles gezeigt hat, lässt sich diese harte Abgrenzung nicht durchhalten. Selbst Gründungsmitglieder des Circles haben inzwischen die Seiten gewechselt und sind von Anwendern zu Anbietern geworden. Wie sich in Darmstadt erneut gezeigt hat, befruchten aber auch solche Mitwirkende die Netzwerk-Arbeit und gefährden sie nicht, solange sie keine Akquise betreiben.

Plenarsitzung beim Jahrestreffen des CIO-Circle.
Plenarsitzung beim Jahrestreffen des CIO-Circle.

Davon war in Darmstadt seit Beginn der Tagung am Montag morgen kaum etwas zu spüren. Karsten Vor von Novar, Thomas Siekmann von der Herforder Brauerei und Oliver Häberle von der Technischen Universität München stellten zunächst die Fortschritte des Netzwerks vor, die sich vor allem in der Website manifestiert haben. Das Networking ist dort an drei Stellen komfortabler geworden:

a) Mitwirkende können ihre Profile leicht eingeben und vergleichen. Auch das Hinterlegen von Fotos auf dem Server der TU München ist einfach, wird von den Mitwirkenden jedoch ähnlich schlecht genutzt wie die Profilpflege. Nur elf Prozent der Mitwirkenden haben in den vergangenen drei Monaten ihre Einträge auf der Online-Datenbank gepflegt. Von den Initiatoren des Circles erging hier noch einmal der dringende Appell an alle Mitwirkenden, auch aktuelle ProjekteProjekte in die Profil-Datenbank einzutragen. Networking ist für alle Beteiligten natürlich umso spannender, wenn sie sich miteinander über laufende Projekte unterhalten können. Alles zu Projekte auf CIO.de

b) Das Anmelden von selbst initiierten Workshops ist einfacher geworden. Wer jetzt eine gute Idee hat, kann selbst die Rahmendaten einer selbst organisierten Veranstaltung in das Programm eintragen. Sobald die TU München am 5. Mai die neue Startseite des Circles frei schaltet, erscheinen dann alle aktuellen Workshops auch schon auf der Homepage.

c) Die Kommunikation in Foren und per E-Mail hat sich intensiviert. Zwar stellten die Mitwirkenden seit Anfang November nur 26 Fachanfragen über die Website. 15 davon wurden mit durchschnittlich 1,8 Antworten bedacht. Intensiver verläuft der Austausch dafür aber in den Foren: 122 Threads wurden hier seit November gepostet. Die Anzahl der Antworten betrug 132. Sie erfolgten in weniger als durchschnittlich einem Tag. 102 Autoren beteiligten sich innerhalb des letzten halben Jahres am Austausch.

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