CIO-Online-Umfrage zur Politik aus Walldorf

CIO.de-Leser hätten sich von SAP getrennt

16. Dezember 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Rolle rückwärts kam im letzten Moment: SAP räumt deutschen und österreichischen Kunden auch im kommenden Jahr noch den aktuellen Standard Support ein. Täten die Walldorfer das nicht, gingen ihnen vier von zehn CIO.de-Usern flöten, wie unsere Umfrage zeigt.
Die Reaktionen auf SAP - vor der Rolle rückwärts aus Walldorf
Die Reaktionen auf SAP - vor der Rolle rückwärts aus Walldorf

"Wie reagieren Sie auf die neue Wartungspolitik in Walldorf?" lautete die Frage bei der CIO.de-Abstimmung, bevor SAPSAP den umstrittenen Enterprise Support zurückzog. Die Antworten zeigen: 38 Prozent der CIO.de-Nutzer wären vermutlich als Kunden verloren gewesen. Alles zu SAP auf CIO.de

Die teilen sich auf in 21 Prozent, die klar sagen, dass sie den Wartungsvertrag nicht unterschrieben hätten, und 17 Prozent, die sich nach Alternativen zu SAP umsehen wollten. Weitere 20 Prozent wollten SAP-Projekte auf Eis legen und elf Prozent ihr Lizenz-Management straffen.

Immerhin 31 Prozent konnten die Politik aus Walldorf dagegen nachvollziehen. Sie hätten der Gebührenerhöhung zugestimmt - unter der Annahme, besseren Support zu bekommen.

SAP knickt ein

Wie berichtet, hatten erzürnte CIOs bereits zum Pressegespräch laden wollen. Dann verkündete SAP am Dienstag Nachmittag dieser Woche, dass in Deutschland und Österreich der bisherige Vertrag über den Standard Support bis 2009 gültig bleibt.

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