Es wird immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden

CIO des 21. Jahrhunderts muss ein Menschenkenner sein

05. Oktober 2007
Von Nina Gut
Der CIO der Zukunft muss ein Menschenkenner sein. Er muss Fähigkeiten und Qualifikationen richtig einschätzen können - schließlich wird es angesichts einer alternden Bevölkerung und eines technologischen Wandels immer schwieriger, gute neue Mitarbeiter zu finden. Eine Herausforderung für den CIO des 21. Jahrhunderts. Das glauben zumindest die Marktforscher von Forrester. Sie empfehlen ein Fünf-Punkte-Programm zur Einschätzung von Fähigkeiten.
Der Skills-Assessment-Prozess: Ein Kreislauf.
Der Skills-Assessment-Prozess: Ein Kreislauf.

IT-Abteilungen neigen dazu, sich zu sehr auf Technik und Prozesse zu fokussieren, finden die Analysten Phil Murphy und Alex Cullen von Forrester. Dabei verliere die IT oft ihr wichtigstes Kapital aus den Augen: ihre Mitarbeiter.

Kümmert sich der CIO ausreichend um seine Mitarbeiter, wachsen sie in die Fähigkeiten und Rollen hinein, die das Unternehmen jetzt und in Zukunft braucht. Kümmert er sich nicht richtig, so gehört die IT-Personalabteilung zu den am meisten beschäftigten in der Firma - und der Ruf der IT leidet.

Das Management von Fähigkeiten und Kompetenzen wird deshalb immer wichtiger. Ein effektives Skills-Management beruht vor allem darauf, Qualifikationen richtig einzuschätzen. Das richtige Management versetzt die CIOs dann in die Lage, einen Stab an wertvollen Mitarbeitern aufrechtzuerhalten. Es geht darum, Talente anzustellen, die Retention zu steuern, Training und Entwicklung zu planen und Karrierewege zu führen.

Um die richtigen Mitarbeiter an Land zu ziehen und die Mitarbeiter richtig zu führen, empfehlen die Analysten, ein gezieltes Programm zur Einschätzung von Fähigkeiten (Skills Assessment Program) einzuleiten. Damit kann der CIO verhindern, dass er eines Tages vor einem ernsthaften Engpass steht. Diese Programme messen Angebot, Nachfrage und Lücken.

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