IT-Strategie der Bundesagentur für Arbeit

CIO Klaus Vitt über sein 3-Millionen-Projekt

14. Januar 2009
Von Stefan Holler
Termine für rund drei Millionen registrierte Arbeitslose in den Arbeitsagenturen müssen organisiert werden. Zum Einsatz kommt seit vergangenem Jahr eine standardisierte Software für die "Allgemeine Terminvereinbarung". Damit will das IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit Maßstäbe in der Service-orientierten Architektur setzen.
Klaus Vitt, CIO der Bundesagentur für Arbeit, erläutert das IT-Projekt "Allgemeine Terminvereinbarung".
Klaus Vitt, CIO der Bundesagentur für Arbeit, erläutert das IT-Projekt "Allgemeine Terminvereinbarung".

Mit dem allgemeinen Terminverwaltungssystem arbeiten 45.000 User, die wöchentlich rund eine Million Terminbuchungen durchführen. In der Vergangenheit mussten Benutzer die Termine in unterschiedlichen IT-Verfahren buchen. Abhängig vom Geschäftsfall musste die entsprechende Anwendung ausgesucht werden. "Heute können die User in einer zentralen Anwendung ihre Termine buchen", berichtet BA-CIO Klaus Vitt über das drei Millionen teure IT-Projekt in den CIO-Videonews.

Die informationstechnische Ausstattung habe mittlerweile einen hohen Standardisierungsgrad erreicht, so der IT-Chef. Musterbeispiel dafür seien die 160.000 implementierten Arbeitsplatzsysteme.

Die zentralisierte Entscheidungsstruktur in der Bundesagentur für Arbeit spiegelt sich auch in der IT wieder. Während das IT-Systemhaus ebenfalls in Nürnberg angesiedelt ist, betreut ein regionaler IT-Service vor Ort die Anwender.

Outsourcing ist in der Nürnberger Zentrale dagegen kaum ein Thema - mit Ausnahme des User-Help-Desks. Die Steuerung und Planung übernimmt ein externer Dienstleister. In anderen Bereichen steht Outtasking auf der Tagesordnung - hier werden lediglich Teile der Wertschöpfungskette auf externe Dienstleister übertragen.

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