Schiedsrichter auch dafür

CIO-Leser wollen den Chip im Fußball

02. August 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die Mehrheit der CIO-Leser wünscht sich den Chip im Fußball. Nach den Fehlentscheidungen bei der Weltmeisterschaft ist das Thema aktueller denn je. In Deutschland wird über eine Einführung diskutiert.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft wollten wir von Ihnen wissen, was Sie vom Chip im Fußball halten. Hätte es ihn bereits bei diesem Wettbewerb gegeben, wäre dem Schiedsrichter im Achtelfinale Deutschland gegen England die Technologie zur Hilfe gekommen und hätte so seinen Fehler verhindert.

Ob man Wembley II nun als ausgleichende Gerechtigkeit empfindet oder nicht - Fakt ist, dass viele andere Sportarten bereits auf technische Hilfsmittel zur Unterstützung zurückgreifen. Bei American Football, Fechten und Eishockey sind diese beispielsweise längst etabliert und akzeptiert.

Wenn es nach unseren CIO-Lesern geht, würde die Fifa sich nicht länger gegen den Chip im Ball wehren. Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent befürwortet den Chip im Fußball. Weniger als ein Drittel, 27 Prozent, sind dagegen.

Insgesamt 17 Prozent der CIO-Leser ist es egal, ob die Spieler mit Chip im Ball kicken oder nicht. Insgesamt haben 673 Leser ihre Stimme abgegeben.

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