IT-Chef Kammer über die Aufgaben des öffentlichen IT-Dienstleisters Dataport

CIO-Video: Gigabyte-Bandbreite für die Steuerklärung

15. September 2008
Von Stefan Holler
E-Goverment soll die Verwaltung verschlanken und modernisieren. Der Behörden-IT-Dienstleister Dataport unterstützt norddeutsche Kommunen mit der Datenerfassung von Millionen Steuererklärungen. Für Fragen bei Behördengängen können Bürger in Zukunft die einheitliche Nummer 115 wählen.
Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von Dataport.
Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von Dataport.

Die Finanzbehörden müssen jährlich Millionen Steuererklärungen über die EDV abwickeln. Als öffentlich-rechtlicher Dienstleister unterstützt Dataport die norddeutschen Verwaltungen in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bei dieser Aufgabe. Dazu wurde das neue Rechenzentrum Datacenter Steuer mit Sitz in Rostock gegründet.

In den norddeutschen Finanzämtern werden auf über 12.000 Arbeitsplätzen die Steuerdaten erfasst und an das Datacenter in Rostock weitergeleitet. "Wir haben für diesen immensen Datenverkehr eine neue leistungsstarke und sichere Netzverbindung gebaut", erläutert Dataport-Vorstandsvorsitzender Matthias Kammer. Dabei handelt es sich um ein optisches Netzwerk (Backbone) mit einer Bandbreite von 2,5 Gigabyte pro Sekunde.

Eine neue Herausforderung für Kommunen ist das E-Government: Die Verwaltung soll für Bürger rund um die Uhr ansprechbar sein. Derzeit wird in der Modellregion Hamburg die einheitliche Behördenrufnummer 115 getestet. Hinsichtlich der Einführung der EU-Dienstleistungsrichtlinie soll es einen einheitlichen Ansprechpartner geben, der über das Internet kontaktiert werden kann. Schleswig-Holstein steuert federführend das deutschlandweite Online-Vorhaben. Dataport unterstützt das Projekt mit dem Government-Gateway: Was genau dahinter steckt, erfahren Sie im Video "CIO-Business-Guide: Was Unternehmen von ihrer IT erwarten".

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