CIO Auf- und Aussteiger


Severin Canisius

CIO von Jack Wolfskin wechselt zu Tchibo

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der bisherige IT-Chef Severin Canisius von Jack Wolfskin arbeitet jetzt beim Kaffeekonzern Tchibo als Director IT Business Solutions.

Severin Canisius, bisher IT-Leiter beim Outdoor-Produzenten und -händler Jack Wolfskin, ist im Mai 2015 als Director IT Business Solutions zu TchiboTchibo gewechselt. Das haben beide Unternehmen bestätigt. Top-500-Firmenprofil für Tchibo

Severin Canisius ist seit Mai 2015 bei Tchibo.
Severin Canisius ist seit Mai 2015 bei Tchibo.
Foto: Jack Wolfskin

Seit 2006 CIO bei Jack Wolfskin

Canisius, der in Mainz seinen Abschluss zum Diplom-Kaufmann gemacht hat, war von Februar 1999 bis September 2001 Manager Information Systems bei Jack Wolfskin in Idstein bei Frankfurt am Main. Anschließend arbeitete er dort bis Juni 2006 als Manager Information Technology, bevor er im Juli 2006 als Senior Manager IT die CIO-Funktion übernahm.

Bei Jack Wolfksin wollte man sich über einen möglichen Nachfolger für Canisius nicht äußern.

Fritz und Canisius berichten an Bellmann

Wolfgang Fritz ist bereits seit 2006 CIO beim Kaffeekonzern.
Wolfgang Fritz ist bereits seit 2006 CIO beim Kaffeekonzern.

Bei Tchibo wirkt in der IT bereits Wolfgang FritzWolfgang Fritz, der Head of IT Operation ist. Fritz leitete von 1997 bis 2003 die IT bei Tchibo Österreich. Ende 2003 übernahm er die Anwendungsentwicklung bei Tchibo Deutschland, Anfang 2006 stieg er zum Bereichsleiter IT Services auf und verantwortet seither als CIO die IT beim Kaffeekonzern. Profil von Wolfgang Fritz im CIO-Netzwerk

Beide berichten bei Tchibo an den Geschäftsführer Holger Bellmann.
Beide berichten bei Tchibo an den Geschäftsführer Holger Bellmann.

Sowohl Fritz als auch Canisius berichten an den Geschäftsführer Holger Bellmann. Bellmann wurde im November 2010 Vorstand für Supply Chain & IT bei Tchibo. Das Ressort hatte der Kaffeeröster damals neu geschaffen.

1949 als Kaffee-Versand gestartet

Tchibo und der Kosmetikkonzern Beiersdorf gehören zur Holding Maxingvest.
Tchibo und der Kosmetikkonzern Beiersdorf gehören zur Holding Maxingvest.
Foto: Tchibo

Tchibo wurde 1949 als Kaffee-Versand gegründet und hat seinen Hauptsitz in Hamburg. Der Konzern betreibt in acht Ländern über 1000 Filialen, davon rund 700 in Deutschland, rund 26.000 Einzelhandel-Depots sowie Online-Shops.

Das Unternehmen bietet neben Kaffee wöchentlich wechselnde Non-Food-Sortimente und Dienstleistungen (Reisen, Mobilfunk, Strom) an. Tchibo erzielte 2013 mit weltweit rund 12.450 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

Tchibo sieht sich als Röstkaffee-Marktführer in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien und als führender E-Commerce-Anbieter in Europa. Tchibo gehört - wie der Kosmetikkonzern BeiersdorfBeiersdorf - zur Holding MaxingvestMaxingvest. In dieser Holding bündelt die Hamburger Unternehmerfamilie Herz ihre Beteiligungen. Top-500-Firmenprofil für Beiersdorf Top-500-Firmenprofil für maxingvest

Jack Wolfskin produziert und verkauft Outdoor-Bekleidung, -Ausrüstung und Schuhe. Das Unternehmen, 1981 in Frankfurt am Main gegründet und seit 1997 in Idstein im Taunus ansässig, bezeichnet sich als "führender europäischer Anbieter" für Outdoor-Produkte.

Diese sind weltweit in mehr als 900 Franchise-Stores und in über 4.000 Verkaufsstellen erhältlich. Mit rund 800 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 345 Millionen Euro. Seit 2011 gehört das Unternehmen der US-amerikanischen Private Equity-Gesellschaft Blackstone.